State Street festigt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 seine Position durch gezielte Expansion und technologische Innovationen. Mit einem neuen Standort im Nahen Osten und dem Einstieg in tokenisierte Finanzprodukte reagiert das Unternehmen auf den globalen Marktwandel. Kann das Management die positive Dynamik auch im laufenden Jahr halten?
- Gewinnstark: Q4-Ergebnis übertrifft mit 2,97 USD je Aktie die Erwartungen.
- Wachstum: Neuer Hub in Abu Dhabi schafft über 300 Arbeitsplätze.
- Innovation: Start einer eigenen Plattform für digitale Assets.
- Ausblick: Gebührenwachstum von bis zu 6 Prozent für 2026 geplant.
Strategische Partnerschaft in Abu Dhabi
Am Dienstag bestätigte das Unternehmen eine strategische Zusammenarbeit mit dem Abu Dhabi Investment Office (ADIO). In Al Ain entsteht ein neues operatives Zentrum, das die Präsenz im Nahen Osten massiv stärken soll. Der Ausbau steht im Einklang mit der Strategie, die globale Reichweite zu erhöhen und regionale Märkte effizienter zu bedienen.
Gestern kündigte der Finanzdienstleister zudem an, dass CFO John Woods am 10. Februar auf einer Fachkonferenz der Bank of America in Miami sprechen wird. Investoren erhoffen sich dort nähere Informationen zur laufenden operativen Transformation und zur Einbindung neuer digitaler Geschäftsmodelle.
Starke Bilanz als Fundament
Die Basis für diesen Expansionskurs bilden die Zahlen des abgelaufenen Jahres. Mitte Januar meldete das Institut für das vierte Quartal einen Gewinn pro Aktie von 2,97 US-Dollar – und lag damit deutlich über der Konsensschätzung von 2,78 US-Dollar. Der Quartalsumsatz stieg auf 3,67 Milliarden US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei State?
Insgesamt schloss das Unternehmen das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gesamtumsatz von 14 Milliarden US-Dollar ab, was einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch Rekordeinnahmen bei den Gebühren, die um 9 Prozent auf 11 Milliarden US-Dollar kletterten. Zum Jahresende beliefen sich die verwalteten Vermögen (AUM) auf 5,7 Billionen US-Dollar.
Digitalisierung und Ausblick 2026
Neben der geografischen Ausweitung investiert das Management in die technische Infrastruktur. Mitte des Monats startete eine neue Plattform für digitale Assets, die den Handel mit tokenisierten Finanzprodukten ermöglichen soll. Kurz darauf folgte eine Vereinbarung mit der QNB Group zur Implementierung eines neuen Modells für Depotdienstleistungen.
Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die Führungsebene optimistisch. Das Ziel ist ein Gebührenwachstum zwischen 4 und 6 Prozent. Zudem strebt das Unternehmen eine Vorsteuer-Marge von rund 30 Prozent an, unterstützt durch eine gesteigerte operative Hebelwirkung. Am 10. Februar wird Finanzvorstand John Woods auf der BofA Securities Financial Services Conference in Miami weitere Details zur operativen Transformation und der Integration der neuen Digital-Plattformen erläutern.
State-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue State-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:
Die neusten State-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für State-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
State: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
