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Symbolbild, KI-generiert

Stadler Rail Aktie: Sm7-Flirt für VR ab Spätsommer

Stadler Rail präsentiert in Finnland die neuen Sm7-Flirt-Züge mit Kapazität für 700 Fahrgäste. Der Auftragswert beträgt rund 250 Millionen Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Offizielle Vorstellung der Sm7-Flotte
  • Kapazität für bis zu 700 Fahrgäste
  • Auftragsvolumen von rund 250 Millionen Euro
  • Kommerzieller Einsatz ab Spätsommer 2026

Stadler Rail hat in Finnland offiziell die neuen Sm7-Flirt-Züge vorgestellt. Der nationale Bahnbetreiber VR präsentierte die ersten Einheiten der Flotte, die Teil eines Großauftrags aus dem November 2022 sind. Das Volumen: rund 250 Millionen Euro für insgesamt 20 Züge.

Platz für 700 Passagiere

Die Sm7-Modelle bieten eine deutliche Kapazitätserweiterung. Bis zu 700 Fahrgäste finden in den Zügen Platz – fast doppelt so viele wie in einigen älteren Fahrzeugen. Stadler hat die Züge speziell an die nordischen Klimabedingungen angepasst. Der kommerzielle Einsatz im Großraum Helsinki soll im Spätsommer beginnen. Bis 2028 sollen alle Einheiten schrittweise in Betrieb gehen.

Die Vorstellung in Finnland ist nur ein Meilenstein in einer Serie von Projektabschlüssen. Erst am Vortag feierte Stadler die Weltpremiere des ersten wasserstoffbetriebenen Schmalspurzugs für Sardinien. Vergangene Woche kam ein Auftrag über 25 elektrische Lokomotiven vom Vermieter Alpha Trains hinzu.

Rekordauftragsbestand von 32 Milliarden Franken

Die kontinuierlichen Neunominierungen untermauern die ambitionierten Ziele des Managements. Für 2026 peilt Stadler einen Rekordumsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken an. Die EBIT-Marge soll bei mehr als 5 Prozent liegen. Der Auftragsbestand kletterte zuletzt auf ein Rekordniveau von über 32 Milliarden Franken. Die Werke sind damit auf Jahre ausgelastet.

Die Aktie notiert bei 25,82 Euro – ein Plus von 1,49 Prozent im Vergleich zum Vortag. Damit fehlen nur noch 1,68 Prozent zum 52-Wochen-Hoch von 26,26 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Wertzuwachs auf beachtliche 16,73 Prozent.

Nächste Hürde: die Marge

Die entscheidende Frage für die kommenden Monate: Wie effizient verwandelt Stadler die hohen Auftragsbestände in profitablen Umsatz? Investitionen in den Produktionsausbau – etwa in Salt Lake City oder im neuen Kundenabnahmezentrum in Hennigsdorf – sollen die Lieferfähigkeit sichern.

Hinzu kommt die Diversifizierung des Antriebsportfolios. Stadler ist in den Segmenten Elektro, Batterie und Wasserstoff präsent. Das ermöglicht flexible Reaktionen auf die unterschiedlichen Dekarbonisierungsstrategien europäischer und nordamerikanischer Bahnbetreiber. Bestätigt der Konzern seine Profitabilitätsziele für das zweite Halbjahr, könnte der Widerstand am aktuellen Jahreshoch fallen.

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