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Symbolbild, KI-generiert

Stadler Rail Aktie: Lukrativer Doppelschlag

Stadler Rail sichert sich zwei strategische Aufträge in der Schweiz und bekräftigt damit seine Umsatz- und Margenziele für 2026. Die Aktie zeigt eine positive Kursentwicklung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zwei neue Großaufträge im Heimatmarkt Schweiz
  • Ausbau im Bergbahn- und Automatisierungsgeschäft
  • Umsatz von über 5 Milliarden Franken angestrebt
  • Aktie mit deutlichem Kursplus von 10 Prozent

Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail untermauert seine ehrgeizigen Wachstumsziele für das laufende Jahr mit zwei strategisch wichtigen Aufträgen im Heimatmarkt. Neben dem spezialisierten Geschäft mit Bergbahnen rückt dabei zunehmend die margenstarke Digitalisierung des Zugverkehrs in den Fokus.

Spezialzüge und Automatisierung

Ein zentraler Baustein der aktuellen Auftragsentwicklung ist die Erweiterung der Flotte bei der Gornergrat Bahn. Für rund 30 Millionen Schweizer Franken liefert Stadler vier zusätzliche Zahnradtriebzüge des Typs POLARIS. Die Züge sind speziell für die extreme Steigung auf über 3.000 Meter Höhe konzipiert. Dieser Auftrag festigt die Position des Unternehmens in der hochspezialisierten Nische der Bergbahnen, in der margenschwache Standardlösungen kaum eine Rolle spielen.

Parallel dazu forciert der Konzern die Automatisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Die BLT Baselland Transport AG rüstet ihr gesamtes Stammnetz mit dem hauseigenen Zugsicherungssystem NOVA Pro aus. Insgesamt 63 Fahrzeuge erhalten die Technik für einen teilautomatisierten Betrieb, der über das 4G- und 5G-Netz kommuniziert. Ein erster Testlauf auf der Linie 11 startet 2027. Das Signalling-Geschäft entwickelt sich durch solche Projekte zu einem entscheidenden Hebel für die Profitabilität des Konzerns.

Rekordziele im Visier

Diese operativen Erfolge stützen die ehrgeizige Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Management peilt erstmals einen Umsatz von über 5 Milliarden Schweizer Franken an. Gleichzeitig soll die EBIT-Marge auf über 5 Prozent klettern, nachdem sie im Vorjahr bei 4,4 Prozent lag. An der Börse wird diese Rückkehr zur operativen Stabilität im angestammten Heimmarkt positiv aufgenommen. Mit einem Kursplus von gut 10 Prozent auf Sicht von 30 Tagen zeigt die Aktie eine klare Aufwärtstendenz und ging am Freitag bei 22,78 Euro aus dem Handel.

Aktionäre richten den Blick nun auf den 5. Mai 2026. Auf der Generalversammlung in Zürich steht die Abstimmung über eine Dividende von 0,50 Schweizer Franken pro Anteilsschein auf der Agenda. Damit sollen die Anleger direkt an dem auf 32 Milliarden Franken angewachsenen Rekord-Auftragsbestand partizipieren.

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