Stadler Rail hat gestern in Weinfelden den Bau eines neuen Inbetriebsetzungszentrums begonnen. Nach Unternehmensangaben fließen rund 40 Millionen Franken in das Vorhaben, mit dem rund 80 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Die Aktie fiel gestern um 1,0%.
Die Inbetriebnahme des neuen Zentrums ist nach Angaben von Stadler für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen. Mit dem Spatenstich hat das Unternehmen den Bau begonnen; die Aufnahme des Betriebs bleibt ein geplanter künftiger Schritt.
Zusätzliche FLIRT-Züge für Finnland
Am Freitag bestellte RailStock Finland Oy bei Stadler weitere elektrische FLIRT-Triebzüge. Der Auftrag umfasst 21 zusätzliche Fahrzeuge und beruht auf einer Option aus dem ursprünglichen Vertrag. Die für RailStock vorgesehene Flotte soll damit auf insgesamt 41 Züge wachsen.
Der finnische Kunde nutzt damit eine bereits vertraglich vereinbarte Möglichkeit zur Erweiterung seiner Flotte. Stadler bestätigte den Abruf als zusätzliche Bestellung elektrischer Triebzüge.
Praxistest gegen Vibrationen und Lärm
In Darmstadt wollen Stadler Deutschland und HEAG mobilo Schwingungstilger an einem TINA-Fahrzeug erproben. Medienberichten von gestern zufolge soll der Praxistest im November stattfinden. Ziel der vorgesehenen Erprobung ist es, Vibrationen und Lärm zu reduzieren.
Medienberichten zufolge nimmt Halle vorerst keine weiteren TINA-Trams ab. Die Einschränkung betrifft damit weitere Fahrzeugabnahmen.
Vor gut drei Wochen nahm Stadler zwischen Hemishofen und Ramsen ein Schmalspurgleis für Testfahrten in Betrieb. Es hat eine Spurweite von 950 Millimetern. Als erstes Fahrzeug testete das Unternehmen dort den Wasserstoffzug für Sardinien.
Im Servicegeschäft verlängerten Stadler Rail Service UK und Greater Anglia vor rund zwei Wochen ihre Wartungspartnerschaft um zwei Jahre. Stadler Rail Service UK wartet damit weiterhin die Flotte von Greater Anglia mit 58 FLIRT-Triebzügen.
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