62,95 Meter mit 5,80 Prozent Gesamtseltenerdoxid (TREO) direkt ab Oberfläche — solche Bohrergebnisse sind selbst im globalen Seltene-Erden-Sektor keine Selbstverständlichkeit. St George Mining hat mit seinen jüngsten Assays vom Araxá-Projekt in Minas Gerais, Brasilien, erneut unterstrichen, warum das Unternehmen zunehmend als ernsthafter Kandidat für eine zukünftige Mine gilt.
Bohrungen rund um die Uhr
Das laufende Diamantbohrprogramm hat inzwischen 13.700 Meter absolviert — ohne die separate Ostzone. Unter den zuletzt veröffentlichten Ergebnissen sticht Bohrloch AXDD103 heraus: Innerhalb des 62,95-Meter-Abschnitts liegen 21 Meter mit 10,61 Prozent TREO und 0,67 Prozent Niob-Pentoxid (Nb₂O₅) ab 15 Metern Tiefe. Hochgradige Abschnitte so nah an der Oberfläche vereinfachen künftige Abbauplanung erheblich.
Parallel dazu bestätigen zwei Step-out-Bohrungen nördlich des bisherigen Ressourcenumrisses, dass das System noch nicht ausgelotet ist. AXDD095 schnitt 138,1 Meter bei 2,97 Prozent TREO und 0,45 Prozent Nb₂O₅ ab Oberfläche. AXDD107, rund 200 Meter nördlich des bisherigen Bohrnetzes, lieferte innerhalb eines 100-Meter-Mineraliserungskorridors einen Kernabschnitt von 19,35 Metern bei 5,65 Prozent TREO. Zusammen dehnen die Bohrungen die bekannte Mineralisierung um rund 240 Meter nach Norden aus — und das System bleibt in diese Richtung offen.
Ressource, Kasse, Zeitplan
Die bestehende Ressource umfasst bereits 70,91 Millionen Tonnen bei 4,06 Prozent TREO und 0,62 Prozent Nb₂O₅. Besonders relevant: Beim letzten Ressourcenupdate stiegen die Measured-and-Indicated-Kategorien um 218 Prozent auf rund 29,5 Millionen Tonnen — ein Qualitätssprung, der für Finanzierungsgespräche und Machbarkeitsstudien entscheidend ist.
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Für die weitere Entwicklung steht dem Unternehmen eine Kasse von rund 43 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Im dritten Quartal 2026 ist ein aktualisiertes Ressourcenupdate geplant, dem eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung folgen soll.
Geopolitischer Rückenwind
Die USA verschärfen den Druck auf chinesische Seltene-Erden-Lieferketten: Ab dem 31. Dezember 2026 gelten Importverbote für chinesische Seltenerdmetalle in US-Rüstungssystemen. Für Araxá könnte das zum Vorteil werden — die Assays zeigen einen Neodym-Praseodym-Anteil (NdPr) von durchschnittlich rund 20 Prozent, in einzelnen Bohrlöchern bis zu 26 Prozent. NdPr ist der Schlüsselrohstoff für Permanentmagnete in Elektrofahrzeugen und Windturbinen.
Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 20 Prozent seit Jahresbeginn, liegt aber noch rund 29 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Februar. Bis Araxá vom Bohrerfolg zur Mine wird, stehen noch Machbarkeitsstudie, Genehmigungen, Metallurgie, Finanzierung und Abnahmevertrag auf der Agenda — das aktualisierte Ressourcenupdate im Sommer wird zeigen, wie weit das Projekt dabei vorankommt.
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