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Symbolbild, KI-generiert

SPDR Russell 2000 ETF: Fed-Entscheid am 28. Juli

Der Nebenwerte-Index Russell 2000 verzeichnet das stärkste erste Halbjahr seit Jahrzehnten. Anleger verlassen Tech-Aktien und setzen auf kleinere Firmen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Stärkstes erstes Halbjahr seit 1991
  • Kapitalabfluss aus großen Technologieaktien
  • KI-Infrastruktur-Firmen treiben die Kurse
  • Fed-Zinsentscheidung im Juli im Fokus

Der Russell 2000 markiert das stärkste erste Halbjahr seit 1991. Mit einem Plus von 22 Prozent hängte der Index für US-Nebenwerte viele Schwergewichte ab. Investoren schichten derzeit massiv Kapital um.

Abschied von den Tech-Giganten

Lange dominierten wenige Mega-Caps den Markt. Nun geraten deren hohe Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) unter Rechtfertigungsdruck. Parallel dazu profitieren kleinere Unternehmen aus der zweiten Reihe.

Besonders Firmen für KI-Infrastruktur stehen hoch im Kurs. Halbleiter-Spezialisten und Chip-Zulieferer treiben die Kurse im Russell 2000 an. Die Gewinnprognosen für den Index stiegen von 23 auf 38 Prozent.

Die Begeisterung für Künstliche Intelligenz erreicht nun die breite Masse der Unternehmen. Während die großen Software-Konzerne investieren, liefern die kleineren Spezialisten die nötige Hardware. Das sorgt für eine breitere Marktbasis als im Vorjahr.

Die Zinsangst kehrt zurück

Das wirtschaftliche Umfeld bleibt stabil. Die US-Wirtschaft soll 2026 um 2,1 Prozent wachsen. Dennoch blicken Marktteilnehmer nervös auf die US-Notenbank Federal Reserve.

Inflationäre Belastungen bleiben ein Thema. Vor allem die Preise für Dienstleistungen abseits der Energie- und Wohnkosten stehen im Fokus. Diese sogenannte Supercore-Inflation beeinflusst die Zinspolitik maßgeblich.

Am 28. und 29. Juli entscheidet die Fed über die Zinsen. Höhere Sätze treffen kleine Firmen besonders hart. Experten von Bank of America kalkulieren mit Folgen.

Jeder Zinsschritt um 0,25 Prozentpunkte senkt die operativen Gewinne historisch um zwei Prozent. Aktuell taxiert der Markt die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung bis September auf über 60 Prozent.

Im dritten Quartal entscheidet sich die Nachhaltigkeit dieser Rotation. Anleger achten nun auf die kommenden Quartalsberichte der Nebenwerte. Diese müssen beweisen, dass die angehobenen Gewinnziele operativ erreichbar sind.

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