Startseite » Raumfahrt » SpaceX: Trump verspricht Starlink-Einsatz im Iran
Symbolbild, KI-generiert

SpaceX: Trump verspricht Starlink-Einsatz im Iran

US-Präsident Donald Trump kündigt an, SpaceX-Satelliteninternet für Protestierende im Iran verfügbar zu machen. Die Initiative könnte die geopolitische Rolle des Unternehmens stärken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Trump plant Telefonat mit Elon Musk
  • Starlink soll Internetblockade umgehen
  • Hintergrund sind anhaltende Massenproteste
  • Strategische Bedeutung für SpaceX IPO

US-Präsident Donald Trump plant, das Satelliten-Internet von SpaceX im Iran zugänglich zu machen. An Bord der Air Force One kündigte der Republikaner am Sonntag an, noch am selben Abend mit Tech-Milliardär Elon Musk zu telefonieren. „Er ist sehr gut in solchen Dingen, er hat ein sehr gutes Unternehmen“, erklärte Trump gegenüber Journalisten.

Hintergrund sind die anhaltenden Massenproteste im Iran, bei denen die autoritäre Staatsführung seit Donnerstag das Internet weitgehend blockiert hat. Die Abschaltung soll die Kommunikation zwischen Demonstranten erschweren und die Verbreitung von Fotos und Videos über die Proteste verhindern. Eine Verbindung zur Außenwelt wäre durch Starlink möglich – vorausgesetzt, die notwendigen Terminals sind vorhanden.

Politische Brisanz trifft auf Geschäftschancen

Trump hatte den Protestierenden bereits mehrfach Unterstützung zugesagt und betonte, die USA nähmen die Lage „sehr ernst“. Das US-Militär prüfe „sehr drastische Optionen“, zu denen auch mögliche Militärschläge gehören könnten. Stündlich erhält der Präsident Berichte zur Entwicklung.

Die iranische Führung reagierte umgehend mit Drohungen: Bei einem US-Angriff würden Gegenschläge auf amerikanische Militärstützpunkte im Nahen Osten erfolgen. Trumps Antwort folgte prompt: „Wenn sie das tun, werden wir sie so hart treffen, wie sie noch nie zuvor getroffen wurden.“

Musk und Trump: Versöhnung auf höchster Ebene?

Die Ankündigung kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Musk und Trump hatten nach einem öffentlichen Zerwürfnis wegen des Steuergesetzes ihre Beziehung offenbar gekittet. Anfang Januar trafen sich beide zum Abendessen in Trumps Mar-A-Lago-Resort. Zuvor hatte Musk die Wahlkampagne des Republikaners finanziell unterstützt und anschließend massive Kürzungen im Bundeshaushalt durchgesetzt.

Für SpaceX könnte die Iran-Initiative eine strategische Bedeutung haben. Das Unternehmen ist mit seinem Starlink-Dienst der weltweit führende Anbieter von Satelliteninternet. Ein Einsatz in Krisenregionen würde nicht nur die geopolitische Rolle von SpaceX stärken, sondern könnte auch die Marktposition vor einem möglichen Börsengang 2026 festigen. Branchenkenner handeln das Raumfahrtunternehmen bereits als einen der aussichtsreichsten IPO-Kandidaten des kommenden Jahres.

Anzeige

Stand heute, 18. Oktober: SpaceX – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in SpaceX investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 18. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

SpaceX: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu SpaceX

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/