Ein Börsenwert in nie dagewesenen Dimensionen. SpaceX bereitet den größten Börsengang der Geschichte vor. Im Juni 2026 will das Raumfahrtunternehmen an die Nasdaq. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Aktiensplit senkt Einstiegshürde
Aktionäre haben kürzlich einen Aktiensplit im Verhältnis fünf zu eins gebilligt. Der rechnerische Preis einer Aktie sinkt damit auf etwa 105 US-Dollar. Das Management will die Papiere so für eine breitere Anlegerschicht zugänglich machen. Die technische Umsetzung erfolgt noch im Mai.
Marktbeobachter taxieren den Wert des Konzerns auf bis zu zwei Billionen US-Dollar. SpaceX könnte beim Börsendebüt bis zu 80 Milliarden US-Dollar einsammeln. Berichten zufolge prüft BlackRock ein Investment von zehn Milliarden US-Dollar.
Starlink liefert Gewinne
Das operative Geschäft wächst rasant. Im vergangenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 30 Prozent auf 18,7 Milliarden US-Dollar. Die Satelliten-Sparte Starlink lieferte dabei einen milliardenschweren Nettogewinn.
Dennoch wies die Konzernbilanz einen Verlust von 4,9 Milliarden US-Dollar aus. Der Grund: Die teure Integration des KI-Unternehmens xAI drückte das Ergebnis. Operativ dominiert SpaceX den Markt völlig. Das Unternehmen führt über 80 Prozent aller weltweiten Raketenstarts durch.
Kontrolle bleibt bei Musk
Wenn die Aktie an den Markt geht, behält CEO Elon Musk das Sagen. Er sichert sich über spezielle Aktien knapp 84 Prozent der Stimmrechte. Einige Pensionsfonds kritisieren diese Machtkonzentration. Die hohe Nachfrage nach den Papieren überlagert diese Bedenken jedoch.
Das frische Kapital fließt in den Ausbau der Starlink-Konstellation und das Starship-Programm. Die offizielle Registrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC steht in den kommenden Wochen an. Im Juni startet dann die Roadshow für Investoren.
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