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Symbolbild, KI-generiert

SpaceX Aktie: NASA verschiebt Crew-13

Ein Leck bremst den bemannten SpaceX-Flug Crew-13. Zugleich schafft die FAA neue Starship-Optionen, während die Aktie auf Wochensicht zulegt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Leck an Dragon-Kapsel entdeckt
  • NASA nennt noch keinen Ersatztermin
  • FAA erweitert Starship-Landeoptionen
  • SpaceX beantragt FCC-Funkfenster

SpaceX steht zwischen zwei Entwicklungen: Ein technisches Problem verzögert die nächste bemannte Mission, während sich die Startbahn für das Starship-Programm regulatorisch weiter freiräumt. NASA und SpaceX haben den Start von Crew-13 verschoben, nachdem bei der Startvorbereitung ein Leck im Oxidator des Antriebssystems der Dragon-Kapsel entdeckt wurde.

Einen neuen Starttermin hat die NASA bislang nicht genannt. Ursprünglich war die Mission für den 12. September vorgesehen gewesen, dieses Datum gilt inzwischen nur noch als überholter Terminplan.

Ein Leck stoppt die bemannte Mission

Das Antriebsleck wurde während der Prelaunch-Prozesse an der Dragon-Kapsel gefunden, die für den Transport der Besatzung zur Internationalen Raumstation vorgesehen ist.

Solche Befunde sind bei Crew-Missionen sicherheitskritisch: Anders als bei unbemannten Starlink-Starts, die SpaceX derzeit im Wochentakt durchführt, gilt für bemannte Flüge eine deutlich striktere Prüfkette. Die fehlende Terminangabe der NASA deutet darauf hin, dass die Ursachenanalyse noch läuft.

Die Verzögerung kontrastiert mit der operativen Schlagzahl, die SpaceX auf der unbemannten Seite an den Tag legt. Erst am 1. September brachte eine Falcon 9 von der Vandenberg Space Force Base 27 Starlink-V2-Mini-Satelliten ins All – nach eigenen Angaben des Unternehmens der 104. Orbitalstart des Jahres 2026 und die 79. Starlink-Mission allein in diesem Jahr.

Diese Zahlen unterstreichen, wie sehr das Starlink-Geschäft mittlerweile das operative Rückgrat des Unternehmens bildet, während einzelne Crew-Missionen naturgemäß empfindlicher auf technische Zwischenfälle reagieren.

Starship gewinnt regulatorischen Spielraum

Auf der Genehmigungsseite kommt SpaceX unterdessen voran. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine finale, gestufte Umweltprüfung samt Unbedenklichkeitsfeststellung für Starship-Wiedereintrittsoperationen im Pazifik sowie für eine zusätzliche Landetrajektorie erlassen. Damit erweitert die Behörde die Optionen für Kontingenzlandungen und passt die Betreiberlizenz des Fahrzeugs entsprechend an. Für Anleger ist das ein Signal, dass die regulatorische Vorbereitung für künftige Starship-Testflüge weiter voranschreitet.

Parallel dazu hat SpaceX bei der Kommunikationsbehörde FCC einen Antrag auf Reserve-Schiffsfunk für den Starship-Flug 14 gestellt. Der Antrag bezieht sich ausdrücklich auf eine orbitale zweite Stufe, die von der texanischen Startbasis Starbase aus operieren soll, mit einem beantragten Betriebsfenster vom 15. September bis zum 15. März 2027. Dieses Datum markiert damit das nächste konkrete regulatorische Zeitfenster, an dem sich das Tempo des Starship-Programms ablesen lässt.

Zudem hat SpaceX bei der FCC eine Petition eingereicht, mit der das Unternehmen die geplante Satellitenflotte des Konkurrenten Viasat blockieren oder zumindest an strenge Betriebsauflagen binden will. Der Vorstoß zeigt, dass SpaceX regulatorische Kanäle auch offensiv nutzt, um seine Position im Satellitenmarkt zu verteidigen.

Kursreaktion bleibt moderat

Die Aktie schloss am Freitag bei 127,36 Euro, ein Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Wochensicht steht dennoch ein Plus von 4,2 Prozent zu Buche, über 30 Tage sogar ein Zuwachs von 36 Prozent.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 194,46 Euro, erreicht im Juni, ist das Papier weiterhin deutlich entfernt. Die kurzfristige Delle rund um die Crew-13-Verzögerung fällt damit angesichts der breiteren Kursentwicklung der vergangenen Wochen bislang moderat aus.

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Diskussion zu SpaceX

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

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