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Symbolbild, KI-generiert

SpaceX Aktie: Fast sechs Milliarden Dollar von der NASA

Drei weitere ISS-Flüge erhöhen den NASA-Vertragswert mit SpaceX auf 5,92 Milliarden Dollar und sichern Missionen für 2027 und 2028.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Drei zusätzliche ISS-Missionen vergeben
  • Vertragswert steigt auf 5,92 Milliarden Dollar
  • Crew-15 bis Crew-17 vorgesehen
  • SpaceX-Verträge laufen bis 2030

Die NASA baut ihre Abhängigkeit von SpaceX weiter aus. Die Weltraumbehörde hat drei zusätzliche Crew-Missionen zur Internationalen Raumstation vergeben – eine Vertragsänderung, die den Gesamtwert der Zusammenarbeit auf 5,92 Milliarden Dollar treibt.

Drei neue Missionen, ein Ziel: Kontinuität

Konkret geht es um die Missionen Crew-15, Crew-16 und Crew-17. Die Erweiterung des bestehenden Commercial-Crew-Vertrags ist mit 946 Millionen Dollar bewertet und deckt Bodenoperationen, Start, Orbit-Einsatz sowie Rückführung ab. Damit steigt die Gesamtzahl der SpaceX-Missionen im Rahmen des CCtCap-Programms auf 17.

Die Verträge laufen bis 2030, die eigentlichen Flüge sind für 2027 und 2028 vorgesehen. Für die NASA ist das eine Frage der Planungssicherheit: Die Behörde will die Versorgung der ISS mit mindestens zwei unabhängigen kommerziellen Partnern absichern. Derzeit befindet sich mit Crew-12 bereits die zwölfte SpaceX-Rotationsmission im Orbit, angedockt an die Raumstation.

Die Vergabe war keine Überraschung. Bereits im Mai hatte die NASA eine Absichtserklärung für den Kauf zusätzlicher Missionen veröffentlicht. Die aktuelle Modifikation erfolgt als Sole-Source-Vergabe – schließt aber künftige weitere Aufstockungen nicht aus, sollte der Bedarf an Transportkapazität weiter steigen.

Ein Auftrag mit Geschichte

Der Ursprung der Partnerschaft reicht bis 2014 zurück, als die NASA im Rahmen ihres Commercial-Crew-Programms sowohl SpaceX als auch Boeing mit dem CCtCap-Vertrag ausstattete. SpaceX erhielt im November 2020 die Zertifizierung für den bemannten Raumflug. Seither transportieren Dragon-Kapseln und Falcon-9-Raketen regelmäßig bis zu vier Astronauten sowie Fracht zur ISS – inklusive einer Rettungsboot-Funktion während der Andockzeit.

Für SpaceX bedeutet die Aufstockung vor allem eines: verlässliche, langfristig budgetierte Einnahmen aus einem Bereich, in dem das Unternehmen faktisch konkurrenzlos operiert.

Boeing kämpft mit seinem Starliner-Programm weiterhin mit technischen Rückschlägen, während SpaceX seine Position als zuverlässiger NASA-Partner mit jeder neuen Mission festigt. Die Verträge bis 2030 geben dem Unternehmen eine Umsatzbasis, die unabhängig von den Schwankungen im kommerziellen Startgeschäft oder dem Starlink-Segment besteht.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.