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Symbolbild, KI-generiert

S&P 500: Flucht in Rohstoffe

Der US-Leitindex verliert nach Rekordhoch, da Anleger aus Tech-Aktien flüchten und in Rohstoffwerte umschichten. Höhere Ölpreise und Zinsen belasten die Stimmung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • S&P 500 fällt nach Rekordhoch um 0,24 Prozent
  • Ölpreis steigt über 95 Dollar pro Barrel
  • Tech-Aktien wie Meta und Netflix unter Druck
  • Grundstoffwerte profitieren von Rohstoffrally

Die Rekordjagd an der Wall Street ist vorerst beendet. Spannungen im Nahen Osten schickten den S&P 500 am Montag ins Minus. Anleger tauschten Tech-Aktien gegen Rohstoffwerte ein.

Der Leitindex schloss bei 7.109,14 Punkten. Das entspricht einem Rückgang von 0,24 Prozent gegenüber dem Rekordhoch vom Freitag. Berichte über eine Schiffsbesetzung im Golf von Oman lösten die Verkäufe aus.

Ölpreis drückt auf die Stimmung

Die Angst vor Lieferengpässen trieb die Energiepreise nach oben. Brent-Öl verteuerte sich zeitweise auf über 95 US-Dollar pro Barrel. Diese Entwicklung schürte neue Inflationssorgen am Markt.

Parallel dazu kletterten die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,24 Prozent. Höhere Zinsen belasten tendenziell die Bewertung von Wachstumsunternehmen. Deren zukünftige Gewinne werden dadurch weniger wertvoll.

Rotation aus dem Tech-Sektor

Besonders Technologiewerte gerieten unter Druck. Meta Platforms und Netflix verloren jeweils mehr als 2,5 Prozent an Wert. Investoren zogen Kapital aus den großen Gewinnern der Vorwoche ab.

Im Gegenzug profitierten Grundstoffproduzenten von den steigenden Rohstoffpreisen. Steel Dynamics kletterte um rund 4,6 Prozent. Auch Chemiekonzerne wie Dow Inc. verbuchten deutliche Kursgewinne.

Die Nervosität am Markt nimmt spürbar zu. Der Volatilitätsindex VIX sprang um gut acht Prozent nach oben. Technisch bildet das jüngste Hoch bei 7.126 Punkten nun einen massiven Widerstand.

Am Mittwoch läuft die Frist für ein mögliches Waffenstillstandsabkommen ab. Bis dahin dürfte die Unsicherheit hoch bleiben. Rutscht der Index unter 7.100 Punkte, drohen weitere Verkäufe bis in den Bereich von 7.040 Zählern.

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