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Symbolbild, KI-generiert

Sovereign Metals Aktie: 727 Millionen Dollar Startkapital nötig

Sovereign Metals übernimmt das Kasiya-Projekt allein, nachdem Rio Tinto sich zurückzog. Die Aktie verliert, während das Unternehmen um Finanzierung und Bergbaulizenz kämpft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt um 4,7 Prozent
  • Rio-Tinto-Ausstieg belastet Kursentwicklung
  • 727 Millionen Dollar für Projektstart nötig
  • Gespräche mit Mitsui und Traxys laufen

Die Euphorie über neue Rohstofffunde weicht der harten Realität. Bei Sovereign Metals rückt die Finanzierung des Kasiya-Projekts in Malawi in den Fokus. Das sorgt für Verkaufsdruck an den Märkten.

Am Dienstag gab der Kurs um 4,70 Prozent auf 0,3040 Euro nach. Damit beschleunigt sich der Abwärtstrend der vergangenen Wochen. Das Papier verlor in den letzten 30 Tagen rund 16 Prozent an Wert. Der Markt bewertet den neuen Kurs als Alleinbetreiber kritisch.

Alleingang nach der Rio-Tinto-Phase

Sovereign Metals entwickelt das Rutil-Graphit-Projekt nun eigenständig weiter. Die technische Zusammenarbeit mit Rio Tinto endete im Juli. Zwar hält der Bergbaukonzern weiterhin 18,2 Prozent der Anteile. Die operative Last für den Bau liegt nun jedoch vollständig bei den Australiern.

Für die erste Produktion sind rund 727 Millionen US-Dollar Startkapital erforderlich. Um diese Summe zu sichern, muss das Management Absichtserklärungen in verbindliche Verträge umwandeln. Aktuell laufen Gespräche mit Mitsui & Co. sowie Traxys North America. Diese Abschlüsse gelten als wichtige Voraussetzung für spätere Bankkredite.

Parallel dazu arbeitet das Unternehmen mit der Weltbank-Tochter IFC zusammen. Gemeinsam wollen sie strenge Umwelt- und Sozialstandards umsetzen. Dies ist eine feste Bedingung für viele institutionelle Geldgeber.

Fokus auf die Bergbaulizenz

In der technischen Analyse zeigt sich eine deutliche Schwäche. Das Papier notiert aktuell unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Eine Bodenbildung ist kurzfristig nicht in Sicht.

Das Management konzentriert sich nun auf den Antrag für die Bergbaulizenz. Parallel dazu soll die US-Strategie für kritische Mineralien konkrete Formen annehmen. Diese Fortschritte entscheiden darüber, ob der Weg zur Produktion wie geplant fortgesetzt werden kann.

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