Starke Geschäfte mit Musik und Sensoren treffen auf hohe Kosten für den Strategiewechsel bei Elektroautos. Sony meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen operativen Rekord, während der Nettogewinn leicht nachgibt. Der Konzern baut seine Strukturen um und setzt wieder stärker auf seine Kernkompetenzen in der Unterhaltung.
Musik und Sensoren als Wachstumstreiber
Die Musiksparte profitierte massiv vom boomenden Streaming-Geschäft und erreichte ein Rekordergebnis. Parallel dazu trieb die hohe Nachfrage nach Bildsensoren für Smartphones den Gewinn in der Imaging-Sparte nach oben. Der operative Konzerngewinn kletterte dadurch um 13,4 Prozent auf 1,45 Billionen Yen.
Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum moderat auf 12,48 Billionen Yen. Diese operativen Erfolge glichen Schwächen in anderen Bereichen teilweise aus.
Strategiewechsel belastet das Nettoergebnis
Der Nettogewinn sank hingegen um 3,4 Prozent auf 1,03 Billionen Yen. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch das Joint Venture mit Honda. Sony skalierte die Pläne für Elektroautos deutlich zurück. Dies führte zu Verlusten von rund 45 Milliarden Yen.
Im Zuge dieser Neuausrichtung ordnete das Management etwa 400 Mitarbeiter neuen Aufgaben zu. Dieser Schritt spiegelt die allgemeine Zurückhaltung der Branche bei Elektro-Projekten wider.
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Höhere Dividende gegen den Kursverfall
Um die Aktionäre bei der Stange zu halten, hebt Sony die jährliche Dividende von 25 auf 35 Yen je Aktie an. Zusätzlich kündigte das Unternehmen ein Programm für Aktienrückkäufe an. Diese Schritte sollen das Vertrauen am Markt stärken, nachdem die Aktie seit Jahresbeginn über 21 Prozent an Wert verlor.
Aktuell notiert das Papier bei 17,24 Euro und damit nur knapp über seinem Jahrestief.
Optimistischer Ausblick für das neue Geschäftsjahr
Für das laufende Jahr rechnet Sony mit einer Rückkehr zum Gewinnwachstum. Der Nettogewinn soll um 12,5 Prozent auf 1,16 Billionen Yen steigen. Ein wichtiger Faktor ist die Spielesparte, für die der Konzern ein Plus beim operativen Ergebnis von 30 Prozent prognostiziert.
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