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Solana: Visa und Meta bestätigen USDC-Integration

Trotz massiver Kursverluste gewinnt Solana durch Visa, Meta und Western Union an institutioneller Bedeutung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Visa baut Stablecoin-Settlement auf Solana aus
  • Meta zahlt Kreative über Solana-Wallets aus
  • Alpenglow-Upgrade soll Finality drastisch verbessern
  • Solana-Kurs liegt 66 Prozent unter Jahreshoch

Zwei der bekanntesten Konzerne der Welt setzen auf Solana — und trotzdem notiert der Token rund 44 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Das Auseinanderdriften von fundamentaler Entwicklung und Kursentwicklung macht Solana derzeit zu einem der interessantesten Widersprüche im Kryptomarkt.

Visa und Meta bringen echtes Volumen

Visa hat sein Stablecoin-Settlement-Programm auf Solana ausgebaut. Kartenherausgeber können Transaktionen damit in USDC statt über klassische Bankschienen abwickeln — das Programm kommt inzwischen auf ein annualisiertes Volumen von 7 Milliarden Dollar. Die niedrige Latenz des Netzwerks ermöglicht dabei nahezu Echtzeit-Abwicklung für grenzüberschreitende Zahlungen.

Meta geht einen anderen Weg: Der Konzern zahlt digitalen Kreativen in Kolumbien und den Philippinen Vergütungen direkt über Solana-Wallets in USDC aus. Der Grund für die Wahl des Netzwerks liegt auf der Hand — Solana verarbeitet Mikrotransaktionen in hohem Volumen zu einem Bruchteil der Kosten anderer programmierbarer Blockchains. Noch in diesem Monat soll Western Union seinen USDPT-Stablecoin auf Solana launchen, was die Transaktionsdichte weiter erhöhen dürfte.

Alpenglow soll Finality unter eine Sekunde drücken

Parallel zur wachsenden institutionellen Nutzung läuft das bislang größte Architektur-Update der Blockchain. Das „Alpenglow“-Upgrade ersetzt die bisherigen Konsenskomponenten Proof of History und TowerBFT durch eine neu gestaltete Konsensschicht.

Das Ziel: deterministische Transaktionsfinality in 100 bis 150 Millisekunden — gegenüber derzeit mehreren Sekunden ein erheblicher Sprung. Für Hochfrequenzhandel und institutionelle Börsenumgebungen ist das eine Grundvoraussetzung. Das Upgrade bringt außerdem erhöhte Netzwerkresilienz: Das System bleibt sicher, selbst wenn 20 Prozent der Validierungsknoten bösartig agieren und weitere 20 Prozent offline sind.

Ferner steht der vollständige Release des Firedancer-Validator-Clients bevor, der in Testumgebungen bis zu einer Million Transaktionen pro Sekunde verarbeitete.

Protokollausfall trübt das Bild

Nicht alles läuft rund. Das Yield-Protokoll Carrot stellte am 1. Mai den Betrieb ein — als Folge eines früheren Exploits auf dem Drift Protocol. Der Verlust belief sich auf rund 8 Millionen Dollar an gesperrtem Kapital, fast die Hälfte der verwalteten Assets. Nutzer haben bis zum 14. Mai Zeit, verbleibende Mittel freiwillig abzuziehen, bevor ein erzwungener Deleveraging-Prozess beginnt.

Das Solana-Netzwerk selbst verzeichnet seit Jahresbeginn eine Verfügbarkeit von 100 Prozent — Protokollausfälle einzelner DeFi-Anwendungen sind davon zu trennen.

Kurs weit unter alten Hochs

Der Token handelt aktuell bei rund 83 Dollar und damit mehr als 66 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 247 Dollar. Der RSI liegt bei knapp 32 — technisch im überverkauften Bereich. Ob die institutionellen Zuflüsse durch Visa, Meta und Western Union ausreichen, um den Abwärtstrend strukturell zu brechen, wird sich zeigen, sobald das Alpenglow-Upgrade vollständig im Mainnet aktiv ist und erste Volumendaten aus dem Western-Union-Launch vorliegen.

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