Solana startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Während der Kurs nach dem Rückgang Ende 2025 noch deutlich unter früheren Hochs liegt, ziehen die Kennzahlen auf der Blockchain selbst spürbar an. Vor allem der Boom bei tokenisierten Real-World Assets (RWA) und zunehmendes Interesse größerer Anleger geben der Story neuen Halt.
Kursbild und technische Lage
SOL notiert aktuell bei 130,59 US‑Dollar und hat sich in den vergangenen sieben Tagen spürbar erholt, bleibt auf 30-Tage-Sicht aber im Minus. Damit liegt der Coin rund 44 % unter dem 52‑Wochen‑Hoch, aber deutlich über dem jüngsten Tief – ein Bild, das zu einer laufenden Bodenbildung passt.
Charttechnisch versucht Solana, sich nach der Korrekturphase Ende 2025 über wichtigen Unterstützungen zu stabilisieren. Der Bereich um 124 US‑Dollar fungiert dabei als kurzfristiger Boden. Auf der Oberseite gelten Zonen um etwa 131 und 141,50 US‑Dollar als relevante Widerstände, deren Überwindung als Signal für eine Trendwende gewertet würde.
Der RSI um 40 zeigt, dass der Markt weder überkauft noch überhitzt ist. Beim MACD deuten sich Anzeichen eines bullischen Crossover an – ein Hinweis, dass der Verkaufsdruck nachlassen und frischer Kaufimpuls entstehen könnte.
Rekordwerte bei Real-World Assets
Der wichtigste Treiber im Hintergrund ist derzeit das starke Wachstum im RWA-Segment auf Solana. Auf der Blockchain sind tokenisierte Real-World Assets im Wert von 873,3 Millionen US‑Dollar gebunden – ein neuer Höchststand.
Innerhalb eines Monats ist dieses Volumen um knapp 10 % gestiegen. Noch dynamischer entwickelt sich die Nutzerbasis: Die Zahl der Adressen, die RWA‑Tokens halten, legte um 18,4 % auf 126.236 zu. Besonders gefragt sind tokenisierte Staatsanleihen-ähnliche Produkte und Aktien, darunter etwa tokenisierte Tesla- und Nvidia‑Papiere, die zunehmend Liquidität anziehen.
Im RWA‑Vergleich positioniert sich Solana damit als einer der führenden Tokenisierungs-Standorte und liegt nach der Gesamtsumme der RWAs nur hinter Ethereum und der BNB Chain.
Zentrale RWA-Fakten auf einen Blick:
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- RWA‑Volumen auf Solana: 873,3 Mio. US‑Dollar (Rekordstand)
- Wachstum in 30 Tagen: ca. +10 %
- RWA‑Halter: +18,4 % auf 126.236 Adressen
- Stärkste Nachfrage: tokenisierte Treasuries und Aktien (u. a. Tesla, Nvidia)
Netzwerkaktivität und Anlegerströme
Nicht nur die Tokenisierung legt zu, auch die generelle On‑Chain‑Aktivität bleibt robust. In den vergangenen 30 Tagen generierten Protokolle auf Solana rund 110 Millionen US‑Dollar an Anwendungsumsatz. Damit sticht das Netzwerk viele andere Layer‑1‑Konkurrenten aus und untermauert seine Rolle als Plattform mit intensiver Nutzung.
Auffällig ist zudem die Aktivität größerer Wallets. Blockchain‑Analysefirmen berichten, dass zum Jahresstart vermehrt größere Adressen SOL‑bezogene Assets akkumulieren. Beobachtet wurden wiederholt Käufe in Blöcken von zehn oder mehr SOL, was darauf hindeutet, dass kapitalkräftige Investoren sich trotz der Volatilität Ende 2025 wieder stärker im Ökosystem positionieren.
Infrastruktur-Upgrade: Firedancer im Fokus
Parallel zur Nutzung schreitet auch der technische Unterbau voran. Mit „Firedancer“ wird derzeit ein neuer Validator‑Client ausgerollt, der die Leistungsfähigkeit des Netzwerks weiter erhöhen soll. Ziel sind höhere Transaktionsraten und eine stabilere Infrastruktur, insbesondere für:
- Hochfrequenz‑Anwendungen wie Trading‑Protokolle
- Plattformen, die hohe Volumina im RWA‑Bereich abwickeln
Validatoren setzen Firedancer bereits in unterschiedlichen Konfigurationen ein. Der erfolgreiche, breitflächige Einsatz gilt als wichtiger Baustein, um den Performance‑Vorsprung von Solana gegenüber anderen Chains zu sichern.
Regulierung und Marktstimmung
Die Stimmung rund um Solana lässt sich derzeit als vorsichtig positiv beschreiben. Der Kurs bleibt deutlich unter den Höchstständen von 2025 (rund 293 US‑Dollar), gleichzeitig lösen sich Fundamentaldaten und Preisentwicklung etwas voneinander: On‑Chain‑Nutzung, Umsätze und RWA‑Volumen steigen, während der Markt noch keinen vollen Bewertungsaufschlag darauf gibt. Das passt zu einem klassischen Akkumulationsszenario.
Zusätzliche Spannung bringt der regulatorische Ausblick in den USA. Die Diskussion um den „CLARITY Act“, der 2026 auf die Agenda kommen könnte, sorgt für Hoffnung auf ein klareres Regelwerk für digitale Assets. Institutionelle Akteure wie der Vermögensverwalter Bitwise verweisen explizit darauf, dass mehr Rechtssicherheit die Nutzung von Solana für Stablecoins und tokenisierte Wertpapiere weiter beschleunigen könnte.
Zum Start in das Jahr 2026 steht Solana damit auf einem Fundament aus wachsendem RWA‑Geschäft, hohen On‑Chain‑Erlösen und laufenden Infrastrukturverbesserungen. Ob sich diese fundamentale Stärke im weiteren Jahresverlauf stärker im Kurs widerspiegelt, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob der Durchbruch über die genannten Widerstände gelingt und die regulatorische Entwicklung positive Impulse setzt.
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