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Solana: Kritische Bewährungsprobe

Der Solana-Kurs verliert deutlich und nähert sich einer kritischen Chartmarke, während die Nutzerzahlen stark steigen und institutionelle Adoption zunimmt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs fällt auf kritische Unterstützung bei 119 US-Dollar
  • Aktive Adressen steigen um über 50 Prozent
  • Juristische Klage belastet die Stimmung
  • Wichtiges Netzwerk-Upgrade steht bevor

Solana steht unter erheblichem Abgabedruck und nähert sich einer charttechnisch brisanten Zone. Während der Kurs auf Wochensicht rund zehn Prozent verliert, zeichnet die fundamentale Entwicklung jedoch ein gänzlich anderes Bild. Diese wachsende Kluft zwischen fallenden Preisen und steigender Netzwerkaktivität stellt Anleger vor ein Rätsel: Ist der Abverkauf eine Überreaktion oder der Beginn einer tieferen Korrektur?

Technische Warnsignale

Der Token notiert aktuell im Bereich von 128 US-Dollar und hat damit allein in den letzten sieben Tagen fast 10 Prozent an Wert eingebüßt. Marktbeobachter richten ihren Blick nun gebannt auf die Marke von 119 US-Dollar. Laut dem Krypto-Analysten Ali Martinez fungiert dieses Level als entscheidende Unterstützungszone.

Sollte dieser Bereich dem Verkaufsdruck nicht standhalten, drohen weitere Verluste bis hin zu den Tiefstständen des Vorjahres. Der aktuelle Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt ist bereits negativ, was das kurzfristige Momentum belastet. Die Volatilität bleibt mit fast 40 Prozent hoch, was die Nervosität im Markt unterstreicht.

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Fundamentale Stärke trifft auf juristischen Gegenwind

Trotz der Preisschwäche zeigen die On-Chain-Daten eine bemerkenswerte Robustheit. Die Zahl der aktiven Adressen im Netzwerk sprang zuletzt um über 50 Prozent auf 27,1 Millionen an. Dennoch wird die Stimmung durch externe Faktoren getrübt. Eine Sammelklage gegen die Plattform Pump.fun und Berichten zufolge auch gegen die Solana Foundation sorgt für erhebliche Verunsicherung. Hinzu kommen makroökonomische Belastungsfaktoren und geopolitische Spannungen, die Risiko-Assets aktuell generell ausbremsen.

Dem gegenüber steht eine fortschreitende institutionelle Adoption, die das langfristige Potenzial untermauert:

  • Ondo Finance: Integration von über 200 tokenisierten Vermögenswerten auf der Blockchain.
  • BitGo IPO: Aktien des Unternehmens wurden fast in Echtzeit über Solana handelbar gemacht.
  • Coinbase: Vollständige Integration von Solana in die App für den Handel von Millionen Token.
  • R3: Planung von Solana-basierten Strukturen für institutionelle Erträge.

Ausblick: Technologie als möglicher Treiber

Obwohl der Kurs kurzfristig unter der juristischen Unsicherheit leidet, stehen wichtige technische Meilensteine bevor. Das Netzwerk bereitet sich auf das „Alpenglow“-Upgrade vor, welches die Transaktionsgeschwindigkeit drastisch verbessern soll. Die Finalität von Transaktionen könnte von knapp 13 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden sinken – ein entscheidender Faktor für Finanzanwendungen. Ob die Marke von 119 US-Dollar hält, dürfte die kurzfristige Richtung vorgeben, bevor im Februar die Konferenz in Hongkong neue Impulse liefern könnte.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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