Zehn Milliarden Transaktionen in einem einzigen Quartal — das hat Solana noch nie erreicht. Im ersten Quartal 2026 verarbeitete das Netzwerk rund 10,1 Milliarden Transaktionen, ein Plus von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Tokenpreis hat sich davon vollständig abgekoppelt: SOL notiert aktuell rund 68 Prozent unter seinem September-Hoch von etwa 250 Dollar.
Stablecoins treiben das Wachstum
Der wichtigste Wachstumsmotor ist das Stablecoin-Geschäft. Im Februar 2026 erreichte das monatliche Stablecoin-Transaktionsvolumen auf Solana einen Rekordwert von 650 Milliarden Dollar — eine Verdreifachung gegenüber dem Vormonat. Zum Vergleich: Das gesamte Stablecoin-Volumen aller Blockchains zusammen belief sich im selben Monat auf rund 1,8 Billionen Dollar. Solana hatte damit einen erheblichen Anteil daran.
Institutionelle Akteure setzen zunehmend auf das Netzwerk für Stablecoin-Abwicklungen. Der Krypto-Liquiditätsanbieter B2C2 hat Solana als Kernnetzwerk für institutionelle Settlements bestimmt. Eine gemeinsame Leitlinie von SEC und CFTC, die SOL als digitales Rohstoff-Asset und nicht als Wertpapier einstuft, schafft dafür die regulatorische Grundlage.
Im Durchsatzvergleich mit Ethereum ist das Bild eindeutig: Während Solana im ersten Quartal 10,1 Milliarden Transaktionen abwickelte, kam Ethereum auf knapp über 200 Millionen — ein Verhältnis von 50 zu 1.
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Institutionelle Breite, nachlassende ETF-Zuflüsse
Auf institutioneller Seite zeigt sich ein gespaltenes Bild. Interactive Brokers hat SOL als handelbares Asset für Privat- und Beratungskonten ausgebaut, Galaxy Digital integriert Solana-Staking in seine GalaxyOne-Plattform. Gleichzeitig schwächeln die Zuflüsse in Spot-SOL-ETFs kontinuierlich: von 419 Millionen Dollar netto im November auf nur noch rund 45 Millionen im März — der niedrigste Wert seit Auflegung.
Hinzu kommt die Verzögerung des Alpenglow-Upgrades, das ursprünglich für das erste Quartal erwartet worden war. Das Upgrade soll Solanas Konsensmechanismus grundlegend überarbeiten und die Transaktionsabschlusszeit von derzeit rund zwölf Sekunden auf etwa 150 Millisekunden senken. Wann genau es kommt, ist offen — die Hoffnung richtet sich auf das laufende Quartal.
Die Divergenz zwischen starken Netzwerkkennzahlen und dem anhaltenden Kursverfall zeigt, dass Solana als Infrastruktur an Bedeutung gewonnen hat — während spekulatives Interesse und DEX-Volumen gemeinsam mit dem Tokenpreis zurückgegangen sind. Das Alpenglow-Upgrade könnte der nächste konkrete Katalysator sein, der diese Lücke adressiert.
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