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Symbolbild, KI-generiert

Solana: Alpenglow auf 150 Millisekunden

Das Solana-Netzwerk bereitet mit Alpenglow einen massiven Geschwindigkeitssprung vor. Institutionelle Investoren nutzen die Kursschwäche zum Einstieg.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Alpenglow-Update startet im dritten Quartal
  • Transaktionszeit sinkt auf 150 Millisekunden
  • Western Union nutzt Solana für Zahlungen
  • US-Spot-ETFs verzeichnen 115 Mio. Dollar Zuflüsse

Solana steht vor einem radikalen Umbau seiner technischen Basis. Während der Token-Preis seit Jahresbeginn um rund 35 Prozent einbrach, bereitet das Netzwerk seinen bisher größten Geschwindigkeitssprung vor. Das Ziel ist eine fast sofortige Abwicklung von Zahlungen.

Alpenglow bringt Millisekunden-Takt

Im dritten Quartal 2026 startet das Upgrade „Alpenglow“. Erste Tests im Mai verliefen reibungslos. Der neue Konsens-Mechanismus soll die Bestätigungszeit einer Transaktion von 13 Sekunden auf 150 Millisekunden senken.

Diese Geschwindigkeit lockt Schwergewichte der Finanzwelt an. Western Union nutzt das Netzwerk bereits für grenzüberschreitende Zahlungen mit dem Stablecoin USDPT. Die Abwicklung erfolgt über die Anchorage Digital Bank.

Streit um die Gebühren-Vernichtung

Intern diskutieren die Entwickler über die Gebühren. Mitbegründer Raj Gokal befürwortet einen verstärkten „Burn“-Mechanismus. Dabei wird ein Teil der Transaktionsgebühren vernichtet, um das Angebot zu verknappen. Im ersten Quartal verarbeitete das Netzwerk bereits über zehn Milliarden Transaktionen.

Kritiker warnen vor diesem Schritt. Sie befürchten geringere Anreize für die Betreiber der Netzwerk-Knoten. Parallel dazu sieht der Vorschlag SIMD-123 vor, Prioritätsgebühren künftig direkt mit den Stakern zu teilen.

Institutionelle Käufer stabilisieren den Kurs

Große Investoren nutzen die aktuelle Schwächephase zum Einstieg. US-Spot-ETFs verzeichneten im Mai Nettozuflüsse von 115 Millionen US-Dollar. Das gesamte verwaltete Vermögen dieser Fonds kletterte damit auf 1,13 Milliarden US-Dollar.

Der Kurs notiert aktuell bei 82,27 US-Dollar. Damit liegt Solana nur knapp über der wichtigen Unterstützung von 78,17 US-Dollar. Ein RSI von 31,9 deutet auf eine technisch überverkaufte Situation hin.

Die technische Infrastruktur wirkt solide. Mit einer Staking-Rendite von 7,02 Prozent und einer perfekten Uptime im Mai hat das Netzwerk seine Kinderkrankheiten hinter sich gelassen. Der nächste Impuls hängt nun vom Erfolg der Alpenglow-Implementierung im dritten Quartal ab.

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