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Softbank: Börsengang von ARM soll viele Milliarden in die Kasse spülen

Schon länger scharren die Anleger mit den Hufen, denn mit dem Börsengang des Chipdesigners ARM könnte der größte Börsengang des laufenden Börsenjahres bevorstehen. Gestern nun gab es ein paar konkretere Daten zum IPO vom ARM-Eigentümer Softbank, wie aus einem Börsenprospekt hervorgeht, den der japanische Technologie- und Beteiligungskonzern vorgelegt hat.

Demnach soll die Preisspanne, mit der ARM-Aktien bei Anlegern platziert werden sollen, bei 47 bis 51 US-Dollar liegen. Damit wäre der gesamte ARM-Konzern beim Börsengang am oberen Ende der Preisspanne rund 52 Milliarden US-Dollar wert.

Softbank hat angekündigt, rund neun Prozent des gesamten ARM-Grundkapitals bzw. 95,5 Millionen ARM-Aktien an der Börse zu platzieren. Wird das obere Ende der Preisspanne erreicht, spült das Softbank brutto rund 4,87 Milliarden US-Dollar in die Kasse. Im Grunde kein allzu schlechter Deal wenn man bedenkt, das Softbank für den Kauf von ARM 2016 rund 32 Milliarden US-Dollar bezahlt und dann das Unternehmen von der Börse genommen hat.

Bis voraussichtlich 13. September können Anleger jetzt noch Gebote für ARM-Aktien abgeben, ab dem 14. September 2023 sollen ARM-Aktien dann an der Technologiebörse Nasdaq handelbar sein.

Da Softbank erst vor wenigen Tagen die restlichen Anteile an ARM übernommen hat und damit vor dem Börsengang alle Anteile besitzt, ist der japanische Technologie- und Beteiligungskonzern nach einem Börsengang mit rund 91 Prozent der ARM-Anteile weiterhin der Ankeraktionär.

An der Tokioer Börse schlossen Softbank-Aktien heute mit einem kleinen Minus von 0,3 Prozent bei 6.400 JPY und liegen damit auf Jahressicht jetzt noch rund 13 Prozent im Plus.

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