Die Telekommunikationstochter der SoftBank Group liefert ab. Statt Stagnation im Kerngeschäft meldet das Unternehmen zweistellige Gewinnzuwächse und schraubt die Erwartungen für das Gesamtjahr deutlich nach oben. Treibt die neue KI-Strategie in Kombination mit Kosteneffizienz den Kurs jetzt nachhaltig an?
- Umsatz (9 Monate): 5,195 Billionen Yen (+8 %)
- Nettogewinn: 485,5 Milliarden Yen (+11 %)
- PayPay EBITDA: 79,1 Milliarden Yen (+83 %)
- Neue Umsatzprognose: 6,95 Billionen Yen
Solides Wachstum und neue Ziele
Die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres (per 31. Dezember 2025) zeigen einen klaren Aufwärtstrend. Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 5,195 Billionen Yen, während der operative Gewinn im gleichen Maße auf 884,1 Milliarden Yen anstieg. Besonders der Nettogewinn überzeugte mit einem Plus von 11 Prozent auf 485,5 Milliarden Yen.
Als Reaktion auf diese Entwicklung korrigierte das Management die Ziele für das Gesamtjahr bis März 2026 nach oben. Die Umsatzprognose wurde um 250 Milliarden Yen auf nun 6,95 Billionen Yen angehoben. Auch beim operativen Ergebnis ist das Unternehmen optimistischer und peilt nun 1,02 Billionen Yen an (+20 Milliarden Yen). Verantwortlich für diesen Optimismus sind vor allem das robuste Geschäftskundensegment, die Mediensparte sowie erfolgreiche Kostensenkungsmaßnahmen.
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KI-Offensive und Infrastruktur
Abseits der reinen Finanzkennzahlen positioniert sich SoftBank Corp. zunehmend als Infrastrukturanbieter für Künstliche Intelligenz. CEO Junichi Miyakawa stellte das „Infrinia AI Cloud OS“ vor, eine Plattform für souveräne KI-Cloud-Dienste. Um die steigenden Datenmengen zu bewältigen, kündigte der Konzern zudem ein Joint Venture mit Sony an, das den Ausbau optischer Glasfasernetze vorantreiben soll.
Ein weiterer Wachstumstreiber bleibt der Zahlungsdienstleister PayPay. Das Brutto-Warenvolumen (GMV) legte in den ersten neun Monaten um 24 Prozent auf 14,3 Billionen Yen zu. Noch beeindruckender entwickelte sich die Profitabilität dieser Sparte: Das EBITDA sprang um 83 Prozent auf 79,1 Milliarden Yen.
Das positive Zahlenwerk beflügelte am Dienstag auch die Muttergesellschaft SoftBank Group im Tokioter Handel. Unterstützt durch Rekordumsätze bei der Chip-Design-Tochter Arm Holdings und ein investitionsfreundliches politisches Klima in Japan, bleibt das Marktumfeld für KI- und Halbleiterwerte günstig.
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