Eigene Produktverbesserungen als Umsatzkiller. Bei Snowflake klaffen technologischer Fortschritt und finanzielle Realität derzeit weit auseinander. Eine neue Sammelklage wirft dem Cloud-Daten-Spezialisten vor, massive Gegenwinde beim Umsatz verschwiegen zu haben.
Im Kern geht es um das verbrauchsbasierte Geschäftsmodell. Die Kläger behaupten, Snowflake habe wesentliche Risiken verheimlicht. Effizienzsteigerungen der eigenen Software senkten den Verbrauch der Kunden. Das drückte das Umsatzwachstum laut Klageschrift um mehr als sechs Prozent.
Hinzu kommt das Verhalten von Großkunden. Viele planten den Wechsel zu sogenannten Iceberg Tables. Das entzieht der Snowflake-Plattform lukrative Speicher- und Rechenumsätze. Ein neues, gestaffeltes Preismodell schmälerte die Einnahmen weiter. Die Folge: Snowflake kannibalisierte sein eigenes Wachstum.
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Analysten kappen ihre Kursziele
Der Markt reagierte heftig auf die Vorwürfe. Die Aktie stürzte an einem einzigen Tag um rund 18 Prozent ab. Gestern schloss das Papier bei 146,40 US-Dollar. Analysten ziehen nun nach. BofA Securities senkte das Kursziel drastisch auf 195 US-Dollar.
Die UBS reduzierte ihr Ziel ebenfalls auf 210 US-Dollar, rät aber weiter zum Kauf. Parallel dazu treibt Snowflake seine KI-Strategie voran. Das neue Entwicklungstool Cortex Code erfreut sich großer Beliebtheit. Über die Hälfte der Kunden nutzt die Software bereits.
Der juristische Druck steigt nun rasant. Bis zum 27. April 2026 können sich geschädigte Aktionäre als Hauptkläger bewerben. Der Ausgang dieses Verfahrens dürfte die Diskussion um verbrauchsbasierte Cloud-Modelle grundlegend prägen.
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