Nach einer Phase technischer Konsolidierung beruhigt sich das Handelsgeschehen bei Smith & Wesson sichtlich. Ein markanter Rückgang der Wetten gegen die Aktie sorgt jedoch für Aufsehen und könnte die Basis für die kommenden Wochen bilden. Investoren blicken nun gespannt auf die im März anstehenden Geschäftszahlen.
- Short Interest: Rückgang um 18,2 % auf 1,89 Mio. Aktien.
- Dividende: 0,52 US-Dollar jährlich (Rendite ca. 4,4 %).
- Quartalsbericht: Erwartet für den 5. März 2026.
Rückzug der Shortseller
Das Handelsgeschehen konzentrierte sich zuletzt stabil um die Marke von 11,70 US-Dollar. Hinter dieser ruhigen Fassade hat sich das Sentiment der Leerverkäufer jedoch deutlich gewandelt. Daten zum Ende des vergangenen Monats belegen, dass die Anzahl der leerverkauften Aktien um rund 18,2 % auf etwa 1,89 Millionen Anteile sank.
Mit einem Anteil von nur noch 4,3 % am Streubesitz und einer moderaten „Days-to-cover“-Ratio von 3,7 nimmt der unmittelbare Verkaufsdruck spürbar ab. Marktbeobachter werten diesen Rückzug als Zeichen dafür, dass die bärischen Spekulationen nach der Branchenmesse SHOT Show im Januar vorerst ihr Ende gefunden haben. Könnte diese Entspannung am Terminmarkt der Vorbote für eine positive Überraschung im März sein?
Dividende und Quartalszahlen im Fokus
Da aktuell keine neuen Unternehmensmeldungen vorliegen, verschiebt sich die Aufmerksamkeit auf die kommenden Finanzberichte. Am 5. März wird Smith & Wesson voraussichtlich die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal präsentieren. Die Messlatte liegt hoch: Im vorangegangenen Quartal übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 0,04 US-Dollar die Erwartungen der Analysten von 0,02 US-Dollar deutlich.
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Für einkommensfokussierte Anleger bleibt der Titel aufgrund der konstanten Dividende von 0,52 US-Dollar pro Jahr attraktiv. Beim aktuellen Kursniveau entspricht dies einer Rendite von etwa 4,4 %. Kritische Stimmen weisen jedoch auf die ungewöhnlich hohe Ausschüttungsquote von über 240 % hin. Fundamentalanalysten bewerten diesen Wert oft skeptisch hinsichtlich der langfristigen Finanzierbarkeit, sofern die Gewinne nicht nachhaltig steigen.
Das Branchenumfeld zeigt sich derweil gemischt. Während Wettbewerber wie Sturm, Ruger & Company ebenfalls ihre Quartalszahlen vorlegen, sorgt der Rückgang des Short Interests bei Smith & Wesson für eine stabilere Stimmung im Vergleich zum Jahresbeginn.
Die kommenden Quartalszahlen am 5. März müssen nun belegen, ob die operative Entwicklung mit der großzügigen Dividendenpolitik Schritt halten kann. Das Ausbleiben massiver Leerverkäufe deutet darauf hin, dass der Markt vor den Ergebnissen zunächst keine weiteren Hiobsbotschaften einpreist.
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