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Symbolbild, KI-generiert

SMI: Rekordlauf gestoppt

Der Schweizer Leitindex SMI gibt nach und beendet seine Rekordjagd. Grund sind Berichte über mögliche US-Militärschläge gegen den Iran, die Anleger verunsichern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Schweizer Leitindex SMI beendet Rekordlauf
  • Mögliche US-Militäraktionen gegen Iran als Ursache
  • Europäische Indizes verzeichnen moderate Verluste
  • Investoren nehmen Gewinne nach Rally mit

Die europäischen Börsen haben am Donnerstag ihre mehrtägige Rally unterbrochen. Der Schweizer Leitindex SMI gab leicht um 0,05 Prozent auf 13.799,59 Punkte nach – nachdem er am Vortag noch ein neues Allzeithoch markiert hatte. Verantwortlich für die Zurückhaltung: die wachsende Gefahr einer militärischen Eskalation im Nahen Osten.

Iran-Konflikt verunsichert Investoren

Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran verdichten sich die Hinweise auf einen möglicherweise bevorstehenden bewaffneten Konflikt. Der US-Sender CBS News berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, ranghohe nationale Sicherheitsbeamte hätten US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, das Militär sei bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.

Diese Unsicherheit reichte aus, um die Rekordjagd an Europas Börsen vorerst zu beenden. Investoren nutzten offenbar die Gelegenheit, nach den jüngsten Kursgewinnen Gewinne mitzunehmen. Neben dem SMI verzeichneten auch der EuroStoxx 50 mit minus 0,72 Prozent und der Londoner FTSE 100 mit minus 0,55 Prozent Verluste.

Vorsicht statt Panik

Die Verluste fallen trotz der brisanten Nachrichtenlage moderat aus. Der SMI hält sich damit vergleichsweise robust, während der breitere europäische Markt etwas deutlicher nachgibt. Am Vortag hatten noch zahlreiche europäische Indizes – darunter auch der SMI – neue Höchstmarken erreicht.

Die Marktteilnehmer scheinen abzuwarten, ob sich die Lage tatsächlich zuspitzt oder ob es zu einer diplomatischen Lösung kommt. Solange keine konkreten militärischen Maßnahmen eingeleitet werden, dürfte die Verunsicherung an den Märkten begrenzt bleiben.

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