Der KI-Boom treibt die Gewinne von SK Hynix in beispiellose Höhen. An der Börse jagt die Aktie von einem Rekord zum nächsten. In der wichtigsten Fabrik des Konzerns braut sich derweil Ärger zusammen.
Unruhe im Herzstück der Produktion
Die Belegschaft im chinesischen Wuxi fordert einen größeren Anteil am Erfolg. Das Werk nahe Shanghai produziert rund die Hälfte aller DRAM-Speicherchips von SK Hynix. Etwa 4.000 Menschen arbeiten dort. Sie verfolgen die Nachrichten aus der südkoreanischen Zentrale genau. Über lokale Portale wie Baidu sehen sie die enormen Bonuszahlungen der Heimatbelegschaft in Echtzeit. Das weckt Begehrlichkeiten.
Der Kontrast ist gewaltig. SK Hynix schüttet in Südkorea zehn Prozent des operativen Jahresgewinns als Erfolgsprämie aus. Im Februar flossen bereits durchschnittlich 140 Millionen Won pro Kopf. Das entspricht etwa 95.000 US-Dollar.
Die Basis dafür liefert ein explosives Wachstum. Im ersten Quartal 2026 durchbrach der Umsatz erstmals die Marke von 50 Billionen Won. Der operative Gewinn erreichte den Rekordwert von 37,6 Billionen Won.
Kettenreaktion in der Branche
Das Management reagiert bislang zurückhaltend. Das Bonussystem richte sich nach den Gegebenheiten des jeweiligen Landes, teilte das Unternehmen mit.
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Die Unruhe beschränkt sich nicht auf China. Der KI-Boom verschiebt branchenweit die Maßstäbe. Bei Samsung Electronics droht die Gewerkschaft nach Protesten bereits mit Streiks. Marktbeobachter befürchten eine Kettenreaktion. Wachsende globale Produktionsnetzwerke machen lokale Gehaltsunterschiede immer sichtbarer.
Aktie auf Allzeithoch
An der Börse ignorieren Investoren die personellen Spannungen bisher. Die Aktie markierte am Donnerstag mit 1.654.000 Won ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mit einem Plus von 144 Prozent mehr als verdoppelt.
Analysten sehen weiteres Potenzial und rufen im Schnitt ein Kursziel von rund 1,77 Millionen Won auf. Um die hohen Margen zu verteidigen, muss SK Hynix die Produktion in Wuxi reibungslos am Laufen halten. Der Standort bleibt essenziell. Allein im vergangenen Jahr investierte der Konzern dort 581 Milliarden Won in den Ausbau.
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