Rekordgewinne, eine historische Auszeichnung und eine Aktie auf Allzeithoch. Bei SK Hynix läuft operativ alles nach Plan. Das Papier notiert aktuell bei 1,3 Millionen Won und hat sich seit Jahresbeginn fast verdoppelt. Im Hintergrund braut sich allerdings Ärger zusammen. Der geplante US-Börsengang stößt auf massiven Widerstand.
Rekordzahlen und volle Auftragsbücher
Das erste Quartal brachte historische Bestmarken. Der Umsatz kletterte auf über 52 Billionen Won. Der operative Gewinn erreichte rund 37,6 Billionen Won. Das entspricht einer enormen operativen Marge von 72 Prozent.
Die starke Marktposition zahlt sich aus. Als erstes Unternehmen überhaupt erhielt SK Hynix den IEEE Corporate Innovation Award. Die Jury würdigte damit die stabile Massenproduktion von High-Bandwidth-Memory-Chips. Diese Bausteine sind für die globale KI-Infrastruktur unverzichtbar.
Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Das Management meldet eine Kundennachfrage, die die Produktionskapazitäten für die nächsten drei Jahre übersteigt. Im zweiten Quartal fährt der Konzern daher die Auslieferung neuer Speichergenerationen massiv hoch.
Streit um den US-Börsengang
Um die Bewertungslücke zum US-Rivalen Micron zu schließen, strebt das Management ein Listing in New York an. Ein entsprechender Antrag liegt der US-Börsenaufsicht SEC bereits vertraulich vor. SK Hynix will sich so den Bewertungsaufschlag amerikanischer KI-Infrastruktur-Firmen sichern.
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Der Weg dorthin sorgt für Kritik. Ursprünglich wollte der Konzern eigene Aktien für die American Depositary Receipts (ADR) nutzen. Nach rechtlichen Bedenken änderte das Management den Plan. Nun sollen neue Aktien im Umfang von 2,4 Prozent des Grundkapitals ausgegeben werden.
Die Folge: Verwässerungsängste. Das Korea Corporate Governance Forum lehnt die Ausgabe neuer Papiere strikt ab. Die Experten verweisen auf den starken Cashflow des Unternehmens. Sie fordern stattdessen einen Aktienrückkauf mit anschließender Löschung.
Ob das US-Listing in der geplanten Form stattfindet, hängt nun vom Prüfbericht der SEC ab. Parallel dazu fordern Analysten konkrete Maßnahmen zur Kurspflege. Angesichts des operativen Gewinns von über 37 Billionen Won erwarten Marktbeobachter bald umfangreiche Aktienrückkäufe.
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