Amerikanische Technologiekonzerne investieren massiv in neue Rechenzentren. Der größte Profiteur dieser Entwicklung sitzt in Südkorea. SK Hynix erlebt derzeit eine beispiellose Rally. Ausländische Investoren reißen sich um die Papiere des Speicherspezialisten.
Am Montag schoss der Kurs in Seoul um 12,5 Prozent nach oben. Die Aktie markierte bei 1.447.000 Won ein neues Allzeithoch. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert damit mehr als verdoppelt. SK Hynix ist nun das zweitwertvollste Unternehmen im KOSPI-Index.
Milliardeninvestitionen treiben die Preise
Alphabet, Microsoft, Meta und Amazon schrauben ihre Budgets für KI-Infrastruktur weiter in die Höhe. Die geplanten Ausgaben übersteigen in diesem Jahr die Marke von 700 Milliarden US-Dollar. Das treibt die Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM). Diese Spezialchips sind für KI-Beschleuniger unverzichtbar. SK Hynix dominiert diesen Markt.
Große Cloud-Anbieter buchen die Kapazitäten auf Jahre im Voraus. Chiphersteller haben die Preise für die neueste HBM3E-Generation für das laufende Jahr um rund 20 Prozent angehoben. Die Produzenten verlagern ihre Kapazitäten zunehmend von klassischen DRAM-Speichern hin zu den margenstarken HBM-Modellen. Die Folge: Auch bei herkömmlichen Speicherchips für Unterhaltungselektronik drohen Engpässe.
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Streikgefahr bremst den Rivalen Samsung
SK Hynix hängt aktuell sogar den größeren Rivalen Samsung Electronics ab. Bei Samsung dämpft die Angst vor einem Streik die Kursgewinne. Die Gewerkschaften fordern dort einen größeren Anteil an den hohen KI-Gewinnen. Ein Arbeitskampf bei Samsung würde die Preise am Speichermarkt weiter anheizen.
SK Hynix hat dieses Problem bereits gelöst. Das Management einigte sich frühzeitig mit der Belegschaft auf ein Modell zur Gewinnbeteiligung. Dieser Burgfrieden erweist sich im aktuellen Marktumfeld als entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Um die eigene Produktion abzusichern, schließen Hyperscaler wie Google und Microsoft nun langfristige Lieferverträge ab. Diese Abkommen garantieren SK Hynix auf Jahre hinaus stabile Einnahmen. Neue Fabriken für die komplexe Chipfertigung gehen frühestens 2027 in Betrieb. Bis dahin bleibt das Angebot auf dem Weltmarkt extrem knapp.
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