Samsung Electronics hat am Mittwoch mit einer vorläufigen Prognose für das erste Quartal überrascht: 57,2 Billionen Won Betriebsgewinn bei einem Umsatz von 133 Billionen Won. Das reichte aus, um die gesamte Halbleiterbranche in Seoul nach oben zu ziehen — SK Hynix an der Spitze.
Die Aktie legte zeitweise rund 15 Prozent zu und notierte bei bis zu 1.050.000 Won. Hinter dem Kurssprung steckt mehr als nur die Samsung-Meldung: Anleger wetten darauf, dass das knappe Angebot bei KI-Speicherchips die Preise weiter treibt und die Gewinne im gesamten Sektor stützt.
CEO erhöht persönlichen Einsatz
Parallel zum Kurssprung wurden am Mittwoch zwei Insidertransaktionen bekannt. CEO Kwak No-jung wandelte Aktienoptionen in echte Anteile um und erwarb 2.329 Aktien zu einem Ausübungspreis von 138.980 Won je Stück — ein Gegenwert von rund 2,06 Milliarden Won. Sein Gesamtbestand stieg damit von 6.105 auf 8.434 Aktien.
Auch Cha Sun-yong, erst im vergangenen Monat als Direktor bestätigt, nutzte dieselben Konditionen und hält nun 6.834 Aktien im Wert von rund 6,05 Milliarden Won. Solche Optionsausübungen werden am Markt üblicherweise als Vertrauenssignal in die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens gewertet.
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Analysten erhöhen die Zielmarken
Die Kurszielerhöhungen häufen sich. KB Securities hob sein Ziel um 21 Prozent auf 1,7 Millionen Won an — eine der optimistischsten Einschätzungen unter den lokalen Brokerhäusern. Goldman Sachs erhöhte das Kursziel von 1,2 auf 1,35 Millionen Won und bekräftigte seine Kaufempfehlung. Im Schnitt liegen die Ziele koreanischer Brokerhäuser nun bei rund 1,33 Millionen Won.
Goldman Sachs erwartet für das erste Quartal 2026 einen Betriebsgewinn von 34,7 Billionen Won — und für das Gesamtjahr rund 202 Billionen Won. Beide Schätzungen liegen über dem Marktkonsens. Als Treiber nennen die Analysten einen der stärksten Aufwärtszyklen für konventionellen DRAM-Speicher seit Jahren, kombiniert mit anhaltend hoher Nachfrage nach HBM-Chips für KI-Server.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Ein Analyst von Daishin Securities wies darauf hin, dass SK Hynix trotz gestiegener Wettbewerbsstärke günstiger bewertet ist als der US-Konkurrent Micron. Die anstehenden Quartalsergebnisse könnten das Interesse internationaler Investoren am koreanischen Chipriesen weiter schärfen — insbesondere, wenn das Management konkrete Aussagen zu Preistrends und Nachfrageentwicklung bei KI-Speicher liefert.
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