Die US-amerikanische KI-Investmentsparte HYAICO von SK Hynix hat Medienberichten zufolge eine Beteiligung an Penguin Solutions für US$377,16 Millionen erworben. Verkäufer war ein mit SK Telecom verbundenes Unternehmen. Im Sog des breiten Ausverkaufs bei KI- und Technologiewerten verlor die SK-Hynix-Aktie am Freitag 10%.
Beteiligung und neue Amerika-Zentrale
Der am Freitag veröffentlichte Bericht über den Beteiligungskauf beruft sich auf US-Pflichtmitteilungen. In einer gemeinsam mit HYAICO Corporation und SHIFTIX1 LLC eingereichten Meldung weist SK Hynix eine Beteiligung von 9,1% an Penguin Solutions aus. Die Pflichtmitteilung nennt SK Hynix und HYAICO als meldepflichtige Parteien.
Auch organisatorisch baut SK Hynix seine Präsenz in Amerika aus. Medienberichten zufolge startete das Unternehmen am 2. November eine neue Amerika-Zentrale unter der Leitung von Präsident Ahn Hyun. Damit hob SK Hynix seine US-Aktivitäten auf die Ebene einer von einem Präsidenten geführten Organisation. Die neue Struktur soll die Zusammenarbeit mit Kunden bei maßgeschneiderten KI-Speicherlösungen stärken.
US-Genehmigungen erschweren Investitionspläne
Zugleich bestehen Hürden für die Produktionspläne. Reuters berichtete am Dienstag, dass das US-Handelsministerium beantragte Exportgenehmigungen für amerikanische Chipfertigungsanlagen noch nicht erteilt habe. Die Ausrüstung wird für die Erweiterung der Produktion am chinesischen Standort Dalian benötigt.
Nach dem Bericht erschwert dies auch die geplanten Speicherchipwerke in New York. Medienberichten vom Mittwoch zufolge betrifft das Hindernis Solidigms vorgeschlagenen NAND-Investitionsplan über US$45 Milliarden.
SK Hynix meldete am 28. Oktober seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026. Der Umsatz betrug 104,6 Billionen Won, der operative Gewinn 83,3 Billionen Won. Das Unternehmen erwartete zudem Engpässe beim Speicherangebot bis 2030.
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