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SK Hynix Aktie: Nomura hebt auf 4 Millionen Won

SK Hynix profitiert vom KI-Boom mit ausverkauften Fabriken und einer operativen Marge von 72 Prozent. Analysten sprechen von einem Superzyklus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operative Marge übertrifft Nvidia
  • Analysten erhöhen Kursziele massiv
  • Cloud-Anbieter finanzieren Produktionslinien
  • Neue Fabrik startet im November 2026

Tech-Giganten stehen Schlange. Sie bieten sogar an, neue Fabriken und teure Maschinen direkt zu finanzieren. SK Hynix hat ein Luxusproblem: Die Produktionskapazitäten für KI-Speicherchips sind restlos ausverkauft. Das verändert die Wahrnehmung des Unternehmens an der Wall Street grundlegend.

Lange galt der Speichermarkt als extrem zyklisch. Jetzt werfen große Investmentbanken ihre alten Bewertungsmodelle über Bord. Die Aktie von SK Hynix spiegelt diesen Wandel wider. Seit Jahresbeginn stieg der Kurs um rund 158 Prozent. Daran ändert auch der heutige Rücksetzer auf 1.745.000 Won wenig.

Historisch ist vor allem ein Detail. Erstmals übertrifft das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis von SK Hynix mit 6,79 das des Rivalen Samsung. Der kleinere Spezialist wird nicht länger als zyklischer Rohstoffwert gehandelt. Investoren sehen ihn als strukturellen Wachstumstreiber.

Analysten rufen Superzyklus aus

Die operativen Zahlen stützen diese Sichtweise. Im ersten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen eine operative Marge von 72 Prozent. Damit übertrifft SK Hynix sogar Nvidia. Führende Banken passen ihre Kursziele entsprechend an:

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  • Nomura: Erhöht auf 4 Millionen Won und sieht eine massive Unterbewertung.
  • JPMorgan: Ruft 3 Millionen Won auf. Die Bank nutzt nun das KGV statt des Buchwerts zur Bewertung.
  • UBS: Hebt das Ziel auf 1,7 Millionen Won an. Die Experten verweisen auf einen historischen Superzyklus.

Ausverkaufte Fabriken

Der Hunger nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz leert die Lager. Große Cloud-Anbieter bieten laut Insidern beispiellose Deals an. Sie wollen Produktionslinien und teure ASML-Belichtungsmaschinen direkt mitfinanzieren. SK Hynix zögert allerdings. Das Management fürchtet, sich zu stark an einzelne Kunden zu binden.

Die Folge: ein massiver Ausbau aus eigener Kraft. Die neue M15X-Fabrik in Cheongju startet im November 2026 die Massenproduktion. Parallel dazu bereitet das Unternehmen die nächste Chip-Generation vor. Die leistungsstärkeren HBM4E-Chips gehen 2027 in die Serienfertigung.

Kurzfristig blicken Aktionäre auf den 28. Mai. An diesem Tag wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Das Unternehmen zahlt 375 Won je Anteilsschein. Risiken bleiben dennoch bestehen. Das Wall Street Journal warnt bereits vor einer möglichen Blase bei KI-Speichern. Bauen die Hersteller ihre Kapazitäten zu schnell aus, droht ein Überangebot. UBS-Analysten rechnen damit, dass Samsung bis 2027 beim Marktanteil aufschließen wird. Bis dahin sichert der aktuelle Engpass jedoch die Gewinne von SK Hynix.

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