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Symbolbild, KI-generiert

SK Hynix Aktie: HBM4-Bestellungen angeblich verschoben

Berichte über spätere Maschinenlieferungen treffen auf die bereits gestartete HBM4-Massenauslieferung und noch offene Investitionspläne.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • HBM4-Anlagenbestellungen könnten 2027 erfolgen
  • Investitionen für 2027 noch nicht festgelegt
  • HBM4-Massenauslieferungen starteten im zweiten Quartal
  • Aktie verlor binnen sieben Tagen 18 Prozent

Berichte über eine mögliche Verschiebung von Ausrüstungsaufträgen für die nächste Speichergeneration belasten SK Hynix. Nach Informationen von DigiTimes Taiwan könnte der südkoreanische Halbleiterkonzern einen Teil der für das laufende Jahr geplanten Bestellungen von HBM4-Nachbearbeitungsanlagen auf das Jahr 2027 verschieben. Auch die weiteren Investitionspläne für das kommende Jahr seien derzeit noch nicht abschließend festgelegt.

Die Meldungen schüren an den Märkten Verunsicherung über das Tempo beim weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten für Hochleistungsspeicher. Im südkoreanischen Handel verzeichnete das Papier heute ein Minus von 1,7 % auf 1.419.000,00 KRW, nachdem der Kurs bereits über die vergangenen sieben Tage um 18 % nachgegeben hatte.

Analysten sehen keine Gefährdung der Serienfertigung

Trotz der Unklarheiten bei den Lieferterminen betonen Branchenbeobachter, dass die Verzögerungen bei den Maschinenlieferungen nicht mit operativen Problemen in der Fertigung gleichzusetzen sind. Marktberichten zufolge belegen die verschobenen Lieferungen weder Qualitätsmängel noch eine generelle Störung der HBM4-Massenproduktion.

Analyst Ryu Hyung-geun von Daesin Securities stufte aufkommende Qualitätsbedenken als potenziell übertrieben ein. Nach seiner Einschätzung handelt es sich um lösbare technische Anpassungen, die bestehende Kundenbeziehungen nicht schwerwiegend beeinträchtigen dürften.

SK Hynix hatte zuvor im zweiten Quartal den Start der HBM4-Massenauslieferungen gemeldet und für das zweite Halbjahr eine schrittweise Ausweitung der Fertigung vorgesehen.

Neben dem Vorziehen der Serienproduktion in der Fabrik M15X plant das Unternehmen den weiteren Ausbau des Standorts Yongin ab Anfang 2027. Das Management verfolgt dabei die Strategie, Investitionen eng an der tatsächlichen Nachfrage und der operativen Effizienz auszurichten.

Debatte über Dauer des Speicherzyklus

Die jüngsten Ausrüstungsdiskussionen treffen auf eine volatile Marktphase für asiatische Chipwerte. Neben den Berichten über westliche Lieferketten und asiatische Wettbewerber diskutieren Anleger vor allem die Dauer der weltweiten Knappheit an Hochleistungsspeichern.

Der Technologie-Analyst Dan Ives bezeichnete die jüngste Korrektur bei südkoreanischen Halbleiteraktien als übertrieben. Er geht davon aus, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage am Speichermarkt noch bis Anfang 2029 anhalten wird. Südkoreanische Hersteller sieht Ives technologisch um mindestens drei Jahre vor der chinesischen Konkurrenz.

Während kurzfristige Fragezeichen bei den Ausrüstungszeitplänen für Unruhe sorgen, bleibt der mittelfristige Bedarf an Speicherchips für Rechenzentren und Rechenbeschleuniger ein dominierender Faktor. SK Hynix plant, die detaillierten Zahlen für das dritte Quartal am 27. Oktober vorzulegen.

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