In Redmond verhandelt SK Hynix derzeit auf höchster Ebene. CEO Kwak Noh-jung weilt auf dem exklusiven Microsoft CEO Summit, um die KI-Infrastruktur-Allianz mit Satya Nadella zu vertiefen. Die Südkoreaner sichern sich eine Schlüsselrolle in der Hardware-Strategie des Softwaregiganten. An der Börse honoriert man diesen Vorstoß massiv. Seit Jahresbeginn schoss der Kurs um 188 Prozent nach oben.
Exklusivlieferant für Microsoft
Die Partnerschaft erreicht ein neues Level. SK Hynix agiert als exklusiver Lieferant von High Bandwidth Memory für Microsofts KI-Beschleuniger Maia 200. Der US-Konzern will sich damit langfristig aus der Abhängigkeit externer Chipdesigner lösen. Die Hardware integriert sechs HBM3E-Speichertürme von SK Hynix.
Das resultiert in einer enormen Speicherkapazität von 216 Gigabyte. Die Konfiguration liefert eine Bandbreite von sieben Terabyte pro Sekunde. Genau dieses Leistungsniveau ist für den Datendurchsatz großer KI-Modelle zwingend erforderlich.
Strategiewechsel mit TSMC
Parallel dazu treibt das Unternehmen die nächste Technologiegeneration voran. Auf dem TSMC-Symposium in Taiwan präsentierten die Partner die Spezifikationen für den kommenden HBM4-Speicher. Der taiwanesische Auftragsfertiger wird die Basis-Chips für SK Hynix produzieren. Dabei kommen fortschrittliche Fünf- und Zwölf-Nanometer-Verfahren zum Einsatz.
Diese Entwicklung markiert einen technischen Wendepunkt. Der Basis-Chip fungiert künftig nicht mehr nur als einfacher Controller, sondern übernimmt direkte Rechenaufgaben. Mit einem globalen Marktanteil von rund 50 Prozent bei HBM-Speichern festigt SK Hynix seine Führungsposition für den nächsten Hardware-Zyklus.
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Kapazitäten am Limit
Die anhaltende Nachfrage nach KI-spezifischem Arbeitsspeicher übersteigt das branchenweite Angebot deutlich. Um den Bedarf zu decken, beschleunigt SK Hynix den Ausbau seines Werks in Cheongju. Die Installation der Ausrüstung im zweiten Reinraum wurde um zwei Monate vorgezogen. Die Massenproduktion hochpreisiger DRAM-Chips steht unmittelbar bevor.
Die Fabrik fährt die monatliche Wafer-Verarbeitung nun zügig hoch. Bis Jahresende sollen durchschnittlich 30.000 bis 50.000 Einheiten pro Monat vom Band laufen. Im kommenden Jahr plant das Management eine Ausweitung auf bis zu 80.000 Einheiten.
Die Börse preist dieses aggressive Wachstum bereits ein. Am Mittwoch schloss die Aktie bei 1.976.000 südkoreanischen Won und markierte damit exakt ihr 52-Wochen-Hoch. Ein RSI-Wert von knapp 69 signalisiert eine anhaltend starke Dynamik. Mit dem vorgezogenen Produktionsstart in Cheongju liefert das Management nun die operativen Volumina, um diese Bewertung zu stützen.
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