Rund 45.000 Samsung-Mitarbeiter legen am 21. Mai die Arbeit nieder. Der 18-tägige Streik trifft den wichtigsten Engpass der KI-Lieferkette. Der größte Profiteur dieser Krise sitzt ausgerechnet in der direkten Nachbarschaft. SK Hynix zieht nicht nur Kunden ab, sondern beschleunigt auch den eigenen Fabrikausbau.
Auslöser des Arbeitskampfes ist ein Vertrag der Konkurrenz. SK Hynix zahlt seinen Beschäftigten künftig zehn Prozent des operativen Gewinns als Bonus. Eine Obergrenze gibt es nicht. Die Samsung-Gewerkschaft klagt über deutlich schlechtere Bedingungen. Ihre Boni betragen weniger als ein Drittel der Hynix-Ausschüttungen.
Kunden suchen nach Alternativen
Der Produktionsstopp bei Samsung spielt SK Hynix in die Karten. Tech-Giganten wie Apple prüfen bereits einen Wechsel der Lieferanten. Die Unsicherheit bei Speicherchips zwingt sie zum Handeln. JPMorgan schätzt den direkten Umsatzverlust für Samsung auf über vier Billionen Won. Das entspricht etwa einem Prozent des Jahresumsatzes der Halbleitersparte.
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Parallel dazu drückt SK Hynix beim eigenen Kapazitätsausbau aufs Tempo. Der Konzern will die Eröffnung des ersten Reinraums im Yongin-Cluster auf Februar 2027 vorziehen. Ursprünglich peilte das Management den Mai an. Insgesamt fließen rund 31 Billionen Won in diese erste Fabrik. Das Ziel: eine schnellere Reaktion auf die knappe Marktversorgung.
Auf dem Weg zur Billionen-Marke
Diese strategische Stärke treibt den Aktienkurs massiv an. Seit Jahresbeginn kletterte das Papier um rund 158 Prozent. Aktuell notiert die Aktie bei 1.745.000 Won. Damit rückt eine historische Schwelle in greifbare Nähe. SK Hynix kratzt an einer Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar. Südkorea hätte damit erstmals zwei Unternehmen dieser Größenordnung.
Analysten rechnen mit weiterem Aufwind. KB Securities hob das Kursziel kürzlich auf drei Millionen Won an. Die Experten erwarten für 2026 einen massiven Preisanstieg bei DRAM-Speichern. Neue Produktionslinien gehen branchenweit kaum vor 2027 ans Netz. Langfristige Lieferverträge sichern SK Hynix bis dahin stabile Einnahmen. Der Abstand zum Rivalen Samsung dürfte in den kommenden Monaten weiter wachsen.
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