Sixt-Vorzüge knacken die Marke von 60 Euro. Das Analystenhaus Jefferies traut dem Mobilitätsdienstleister fast eine Verdopplung des aktuellen Kurses zu. Die Kombination aus starkem Sommergeschäft und operativen Rekorden treibt das Papier an.
Die Aktie beendete die vergangene Woche mit einem Plus von 2,21 Prozent. Damit liegt der Schlusskurs bei 60,20 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen bedeutet das einen Zuwachs von 5,43 Prozent.
Jefferies sieht massives Potenzial
Der Kurs rutschte damit knapp über den 50-Tage-Durchschnitt von 60,09 Euro. Dieser technische Schritt könnte weiteres Kaufinteresse wecken. Bis zum 52-Wochen-Hoch bei 66,20 Euro fehlen aktuell noch rund neun Prozent.
Die Analysten von Jefferies untermauern ihre Kaufempfehlung für Sixt. Die Experten belassen das Kursziel bei 110,00 Euro. Sie verweisen auf die robuste Nachfrage während der laufenden Reisesaison.
Das Unternehmen profitiert derzeit von einer hohen Auslastung der Flotte. Parallel dazu meldete Sixt bereits für das erste Quartal 2026 einen Rekordumsatz. Mit 929 Millionen Euro übertraf der Konzern die Vorjahreswerte deutlich.
Expansion stützt Jahresprognose
Dies markiert das 19. Rekordquartal in Folge. Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand einen Umsatz zwischen 4,45 und 4,60 Milliarden Euro an. Das Vorsteuerergebnis soll laut Unternehmensangaben deutlich positiv ausfallen.
Wesentliche Treiber für die kommenden Monate sind die Digitalisierung der Vermietung sowie das Wachstum in den USA. Indes zeigt sich die charttechnische Situation entspannt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 56,4 Punkten.
Dieser Wert signalisiert eine gesunde Aufwärtsbewegung ohne unmittelbare Überhitzung. Ferner bleibt die Volatilität mit knapp 26 Prozent auf einem für die Aktie typischen Niveau.
Die Verteidigung der Marke von 60,20 Euro markiert den nächsten Meilenstein. Ein stabiler Stand über dem 50-Tage-Durchschnitt ebnet den Weg zum Jahreshoch. Nach unten bietet das Tief bei 49,00 Euro eine solide Absicherung.
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