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Symbolbild, KI-generiert

Sivers Semiconductors Aktie: Citadel unterschreitet 0,5 Prozent

Hedgefonds Citadel senkt Leerverkaufsposition bei Sivers. Der Chipkonzern verlagert seine Berichterstattung in den US-Handel und treibt die Zweitnotierung voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Citadel verringert Short-Anteil
  • Berichterstattung folgt US-Handel
  • Zweitnotierung in USA vorbereitet
  • Produktionsstart für LiDAR-Kunde im Q4

Sivers Semiconductors blickt auf eine nervenaufreibende Handelswoche zurück. Nach massiven Schwankungen sorgte eine Meldung der schwedischen Finanzaufsicht am Freitag für Aufatmen. Der Kurs legte zum Wochenschluss kräftig zu.

Citadel senkt Short-Quote

Citadel Securities Europe hat seine Leerverkaufsposition reduziert. Der Hedgefonds fiel unter die Meldeschwelle von 0,5 Prozent. Damit taucht der Name vorerst nicht mehr im öffentlichen Register der Leerverkäufer auf. Das gesamte Short-Interest bleibt mit schätzungsweise 3,86 Prozent dennoch ein relevanter Faktor für die Kursentwicklung.

Fokus auf den US-Markt

Parallel dazu passt das Unternehmen seine Berichterstattung an. Quartalszahlen und Webcasts erscheinen künftig erst nach dem Marktschluss in Europa. Das Management reagiert damit auf die steigende Zahl an US-Aktionären. Die zeitliche Verschiebung soll internationalen Investoren die Teilnahme an den Präsentationen erleichtern.

Die Änderung greift erstmals Ende August 2026. Der Schritt ist Teil einer größeren Strategie: Sivers bereitet eine Zweitnotierung in den USA vor. Hierfür wurden bereits die Abschlüsse früherer Jahre an die dortigen Rechnungslegungsstandards angepasst.

Trotz der jüngsten Erholung von 8,0 Prozent bleibt die technische Lage schwierig. Das Papier notiert rund 25 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 4,52 Euro. Anleger müssen sich auf weitere Ausschläge einstellen. Die annualisierte Volatilität liegt bei extremen 161 Prozent.

Operative Meilensteine

Für das restliche Jahr 2026 liegen die Hoffnungen auf dem operativen Geschäft. CEO Vickram Vathulya treibt den Ausbau von Lichtquellen für die KI-Infrastruktur in Rechenzentren voran. Das Ziel ist eine schnelle Skalierung der Photonik-Sparte.

Ein zentraler Termin steht im vierten Quartal an. Dann beginnt der geplante Produktionshochlauf für einen wichtigen LiDAR-Kunden. Die Umsetzung dieser Ziele dürfte maßgeblich darüber entscheiden, ob die Aktie ihren Boden dauerhaft findet.

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