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Symbolbild, KI-generiert

Sivers: 6,6 Millionen vom Pentagon

Sivers erhält 6,6 Millionen Dollar vom Pentagon für Antennentechnik und bereitet parallel den US-Börsengang vor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 6,6 Mio. Dollar Pentagon-Förderung
  • Kooperation mit BAE Systems und MIT
  • Bilanzkorrektur für Nasdaq-Listing
  • Kapitalerhöhung über 125 Mio. Kronen

Sivers Semiconductors baut seine Position im US-Verteidigungssektor aus. Das schwedische Halbleiterunternehmen sicherte sich eine Verlängerung seines EW-STAR-Projekts im Rahmen des U.S. Microelectronics Commons — verbunden mit einer neuen Finanzierung von 6,6 Millionen Dollar. Die Mittel fließen in die Entwicklung fortschrittlicher Breitband-Antennentechnologien für elektronische Kriegsführung und sichere Kommunikation.

Strategische Partnerschaft mit BAE Systems und MIT

Das Projekt läuft in Kooperation mit BAE Systems, dem MIT Lincoln Laboratory und der Columbia University. Im Fokus stehen Radiofrequenz- und Millimeterwellen-Lösungen, die sowohl für militärische als auch kommerzielle Anwendungen konzipiert sind. Die Technologie gilt als Schlüsselkomponente für elektronische Kriegsführungssysteme der nächsten Generation.

Für Sivers ist die Förderung eine technische Bestätigung. Die Wireless-Sparte des Unternehmens will ihre Präsenz im US-Markt ausbauen — die Regierungsfinanzierung verschafft Planungssicherheit in einer kritischen Wachstumsphase.

Bilanzkorrektur vor US-Börsengang

Parallel zur technischen Expansion läuft eine intensive Restrukturierung. Mitte Mai veröffentlichte Sivers seinen Jahresbericht 2025 — mit erheblichen Korrekturen. Die Anpassungen waren notwendig, um die Konzernabschlüsse 2024 und 2025 an die Standards des U.S. Public Company Accounting Oversight Board anzupassen. Hintergrund ist die laufende Prüfung eines Dual Listings an der Nasdaq New York.

Die korrigierten Zahlen für 2025 zeigen Nettoumsätze von 306,6 Millionen Schwedischen Kronen, leicht über der ursprünglichen Schätzung. Das operative Ergebnis fiel mit minus 177,8 Millionen Kronen allerdings deutlich schlechter aus als zunächst berichtet. Die Differenz resultiert aus revidierten Lagerbewertungen und Abschreibungen auf kapitalisierte Entwicklungskosten.

Um die Liquidität während der Übergangsphase zu sichern, beschloss eine außerordentliche Hauptversammlung am 11. Mai eine gerichtete Kapitalerhöhung. Sivers platzierte 8,62 Millionen neue Aktien zu 14,50 Kronen je Stück bei institutionellen Investoren, darunter DNB Disruptive Opportunities und Storebrand Sverigefond. Das Emissionsvolumen beträgt rund 125 Millionen Kronen.

Quartalszahlen stehen bevor

Morgen, am 29. Mai 2026, legt Sivers den Zwischenbericht für das erste Quartal vor. Die Veröffentlichung war ursprünglich früher geplant, wurde aber wegen der Bilanzprüfung verschoben. Investoren dürften genau analysieren, ob sich technische Erfolge wie das EW-STAR-Projekt in nachhaltigem Umsatzwachstum niederschlagen.

Die ordentliche Hauptversammlung wurde auf den 15. Juni verlegt. Dort will der Vorstand weitere Details zum Stand des US-Listings präsentieren.

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