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Sivers: 1,5-Millionen-Deal mit Tachyon Networks

Sivers Semiconductors schließt 1,5-Millionen-Dollar-Entwicklungsvertrag mit Tachyon Networks ab. Parallel stehen Kapitalerhöhung und Quartalszahlen an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 60-GHz-Transceiver für Tachyon entwickelt
  • Kapitalerhöhung über 125 Mio Kronen geplant
  • Quartalsbericht am 20. Mai erwartet
  • Ermittlungen zu möglichem Insiderhandel laufen

Sivers Semiconductors hat einen neuen Entwicklungsvertrag mit Tachyon Networks abgeschlossen — und das in einer Woche, in der das Unternehmen gleich mehrere kritische Meilensteine vor sich hat. Der Deal ist konkret, die Bewertung bleibt heiß diskutiert.

60-GHz-Partnerschaft mit Tachyon Networks

Sivers und Tachyon Networks vertiefen ihre Zusammenarbeit. Der neue Entwicklungsvertrag hat ein Volumen von 1,5 Millionen US-Dollar. Ziel ist ein 60-GHz-mmWave-Transceiver für den Markt für feste Funkverbindungen.

Die Basis dafür ist bereits gelegt. Zuvor hatte Sivers einen Produktionsauftrag über rund 3 Millionen Dollar mit Tachyon abgeschlossen — für 28-GHz-Antennenmodule mit dem firmeneigenen Beamforming-Transceiver TRB02801. Der neue Vertrag baut darauf auf und erweitert das Portfolio um die 60-GHz-Frequenz.

Harish Krishnaswamy, Managing Director des Wireless-Geschäfts bei Sivers, formuliert es klar: Man gebe Kunden damit einen schnelleren, risikoärmeren Weg zu skalierbaren mmWave-Lösungen. Tachyon-CEO Hal Bledsoe sieht darin einen klaren Pfad für Deployments in beiden Frequenzbändern.

Voller Kalender in den nächsten Wochen

Der Vertragsabschluss fällt in eine unruhige Phase. Am 11. Mai stimmt eine außerordentliche Hauptversammlung über eine geplante Kapitalerhöhung ab. Sivers will dabei rund 125 Millionen Schwedische Kronen vor Kosten einsammeln — durch die Ausgabe von 8,62 Millionen neuen Aktien zu je 14,50 Kronen. Als Investoren sind unter anderem DNB Disruptive Opportunities und Storebrand Sverigefond vorgesehen.

Am 20. Mai folgt der Zwischenbericht für das erste Quartal 2026. Die ordentliche Hauptversammlung verschiebt sich auf den 15. Juni — ursprünglich war der 27. Mai geplant. Der Grund: Die Prüfung des Konzernabschlusses für 2024 und 2025 nach US-amerikanischen PCAOB-Standards dauert länger als erwartet. Sivers prüft ein mögliches Dual-Listing an der Nasdaq New York.

Bewertung und Ermittlungen im Blick

Das Unternehmen handelt derzeit mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 31,1. Der europäische Branchendurchschnitt liegt bei 4,1, der Peer-Durchschnitt bei 17,5. Die Prämie ist erheblich.

Hinzu kommt ein laufendes Verfahren der schwedischen Wirtschaftskriminalitätsbehörde. Ermittler prüfen, ob vertrauliche Informationen zur geplanten Nasdaq-Notierung vor der offiziellen Ankündigung im April nach außen gedrungen sind.

Bis Mitte Juni liegen EGM-Ergebnis, Quartalszahlen und Jahresbericht vor. Dann wird klarer sein, ob Sivers‘ operative Fortschritte die aktuelle Bewertung tragen können.

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