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Sivers: 125 Millionen Kronen für Nasdaq-Vorbereitung

Sivers Semiconductors treibt die Zweitnotierung an der Nasdaq voran. Eine Kapitalerhöhung bringt 125 Millionen Kronen für die US-Expansion.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kapitalerhöhung für US-Börsenpläne
  • 125 Millionen Kronen von Investoren
  • Dual Listing an der Nasdaq angestrebt
  • Finanzberichte werden US-Standards angepasst

Sivers Semiconductors rüstet sich für den Sprung an die Wall Street. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre den Weg für eine gezielte Kapitalerhöhung freigemacht. Das schwedische Technologieunternehmen sammelt frisches Geld ein, um eine Zweitnotierung an der US-Technologiebörse Nasdaq vorzubereiten.

Der Beschluss vom Montag umfasst die Ausgabe von 8,62 Millionen neuen Stammaktien. Sivers platziert die Papiere unter Ausschluss des Bezugsrechts bei einem Preis von 14,50 Schwedischen Kronen je Anteilsschein. Dadurch fließen dem Spezialisten für Photonik und Drahtlostechnologie brutto rund 125 Millionen Kronen zu.

Das Interesse institutioneller Adressen war groß. Die neuen Papiere gingen an eine Gruppe schwedischer und internationaler Investoren. Zu den Zeichnern gehören unter anderem Fonds von DNB, Storebrand und Hudson Bay Capital Management.

US-Börsengang im Visier

Die frischen Mittel dienen einem klaren strategischen Ziel. Sivers prüft derzeit intensiv ein Dual Listing in New York. Um die strengen Anforderungen der US-Börsenaufsicht zu erfüllen, passt das Unternehmen aktuell seine Finanzberichterstattung für die vergangenen Geschäftsjahre an die nordamerikanischen PCAOB-Standards an.

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Parallel dazu sichert sich das Management das Vertrauen der neuen Anteilseigner. Die Führungsriege um CEO Vickram Vathulya und Finanzchef Heine Thorsgaard hat sich einer 90-tägigen Haltefrist für ihre eigenen Aktienpakete unterworfen. Das Unternehmen selbst wird für ein halbes Jahr keine weiteren Papiere ausgeben.

Angepasster Finanzkalender

Sivers profitiert aktuell von der starken Nachfrage in Wachstumsmärkten wie KI-Rechenzentren und Satellitenkommunikation. Die Aktie legte auf Jahressicht massiv zu und hievte den Börsenwert zuletzt in die Nähe der Milliarden-Dollar-Marke. Wegen der aufwendigen US-Prüfungsprozesse verschieben sich nun die nächsten Berichtstermine:

  • 15. Mai 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025
  • 20. Mai 2026: Quartalszahlen für das erste Jahresviertel
  • 15. Juni 2026: Verschobene ordentliche Hauptversammlung

Der Fahrplan für die kommenden Wochen ist damit eng getaktet. Am 15. Juni stimmen die Aktionäre auf der regulären Hauptversammlung über die nächsten operativen Schritte ab. Bis dahin liegt der Fokus auf dem Geschäftsbericht Mitte Mai, der die bilanzielle Basis für den geplanten US-Börsengang bilden wird.

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