Startseite » Forex » Silber: Schwacher Wochenausklang
Symbolbild, KI-generiert

Silber: Schwacher Wochenausklang

Der Silberpreis verliert über 10 Prozent in einer Woche. Widersprüchliche US-Arbeitsmarktdaten und Unsicherheit vor der Fed-Sitzung Mitte März drücken das Industriemetall.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wöchentlicher Verlust von über zehn Prozent
  • Widersprüchliche US-Arbeitsmarktdaten belasten
  • Erwartungen an bevorstehende Fed-Sitzung steigen
  • Hohe Volatilität von über 122 Prozent

Der Silberpreis gerät zum Handelsende unter Druck. Während Gold bei rund 5.170 Dollar seine Stärke als Krisenwährung ausspielt, verliert Silber deutlich an Boden. Die Notierungen fielen am Freitag auf 84,67 Dollar je Feinunze – ein Rückgang von über 10 Prozent innerhalb einer Woche. Verantwortlich für die Schwäche sind vor allem zwiespältige Signale vom US-Arbeitsmarkt und die Unsicherheit vor der anstehenden Fed-Sitzung Mitte März.

US-Arbeitsmarkt sorgt für Verunsicherung

Der Februar-Arbeitsmarktbericht aus den USA hat die Märkte aufgeschreckt. Zwar wurden Stellen abgebaut, gleichzeitig stiegen aber die Stundenlöhne. Diese widersprüchliche Entwicklung befeuert die Spekulation über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Am 17. und 18. März tagt das FOMC – und die Erwartungen an Zinssignale könnten kaum höher sein. Für Silber bedeutet diese Gemengelage zusätzlichen Druck: Anders als Gold profitiert das Industriemetall weniger von der Funktion als sicherer Hafen, leidet aber stärker unter Zinsängsten.

Breite Marktkorrektur erfasst Rohstoffe

Die Schwäche beschränkt sich nicht auf Silber allein. Auch Platin verzeichnet Verluste, während der DAX im Wochenverlauf deutlich nachgab. Selbst Gold zeigt trotz stabiler Preise erhöhte Schwankungen. Parallel dazu steigt der Ölpreis: Brent kletterte auf über 92 Dollar je Barrel – der höchste Stand seit drei Jahren. Der Iran-Konflikt bleibt ein unberechenbarer Faktor, der die Energiemärkte antreibt und indirekt auch die Kalkulationen industrieller Silberabnehmer beeinflusst.

Volatilität dürfte anhalten

Mit einer annualisierten Volatilität von über 122 Prozent bewegt sich Silber in unruhigem Fahrwasser. Der bevorstehende Vorsitzwechsel bei der Federal Reserve im Mai verschärft die Unsicherheit zusätzlich. Ob die aktuelle Korrektur eine technische Atempause darstellt oder eine fundamentale Neubewertung einleitet, werden die kommenden Wochen zeigen. Für kurzfristig orientierte Anleger bleibt das Umfeld herausfordernd – die nächsten wichtigen Impulse dürften von der Fed-Sitzung Mitte März ausgehen.

Anzeige

Stand heute, 28. September: Silber Preis – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Silber Preis investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 28. September gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Silber Preis: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Silber Preis

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/