Israel greift präventiv Ziele im Iran an, in Teheran sind Explosionen zu hören – und die Märkte reagieren prompt. Silber schnellt in der Spitze über 94 US-Dollar und verzeichnet damit den stärksten Tagesanstieg seit Wochen. Zeitweise legte das Edelmetall mehr als sechs Prozent zu, während Anleger angesichts der militärischen Eskalation im Nahen Osten massiv in sichere Häfen flüchten.
US-Inflationsdaten verstärken den Aufwärtsdruck
Doch nicht nur geopolitische Spannungen treiben den Silberpreis. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA liefern zusätzlichen Rückenwind. Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) stieg im Januar unerwartet stark um 0,5 Prozent – Analysten hatten lediglich 0,3 Prozent erwartet. Noch deutlicher fiel der Kern-PPI aus, der volatile Komponenten ausklammert: Er legte um 0,8 Prozent zu.
Diese hartnäckige Inflation auf Produzentenebene reduziert die Wahrscheinlichkeit baldiger Zinssenkungen durch die Federal Reserve. Parallel fielen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ein Viermonatstief. Der dadurch schwächere US-Dollar macht Silber für Käufer außerhalb des Dollarraums attraktiver. Zudem sinken die Opportunitätskosten für das Halten des zinslosen Edelmetalls.
Physische Nachfrage bleibt robust
Auf der Nachfrageseite zeigt sich vor allem der asiatische Markt aufnahmefähig. China importiert weiterhin große Mengen, die primär über Hongkong abgewickelt werden. Diese kontinuierlichen Käufe entziehen dem Weltmarkt signifikante Volumina. Hinzu kommt die industrielle Nachfrage aus Elektronik, 5G-Infrastruktur und Solarproduktion, die dem Markt eine strukturelle Basis verschafft.
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Zusätzlichen Schwung erhielt der Preisanstieg durch technische Faktoren. Nachdem Silber wochenlang knapp unter der Marke von 90 US-Dollar konsolidiert hatte, führte der plötzliche Ausbruch zu massiven Eindeckungskäufen von Leerverkäufern. Dieses Short-Covering beschleunigte die Aufwärtsbewegung zusätzlich.
Volatilität deutlich höher als bei Gold
Silber zeigt sich traditionell volatiler als Gold – und diese Eigenschaft kommt derzeit voll zum Tragen. Während Gold parallel auf über 5.230 US-Dollar kletterte, verzeichnete Silber prozentual weitaus stärkere Ausschläge. Das höhere Beta macht das Metall für spekulative Investoren attraktiv, birgt aber auch entsprechende Risiken.
Die diplomatischen Bemühungen, darunter US-iranische Atomgespräche in Genf, brachten bislang keine Entspannungssignale. Solange die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt und die asiatische Nachfrage nicht nachlässt, dürften die fundamentalen Treiber intakt bleiben. Marktbeobachter richten ihren Fokus nun auf kommende US-Konjunkturdaten, die kurzfristig über die Dollar-Stärke und damit indirekt über die Edelmetallpreise mitentscheiden werden.
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