Das Edelmetall Silber hat sich in den letzten zweieinhalb Monaten mehr als verdoppelt – eine Bewegung, die nicht nur Anleger aufhorchen lässt, sondern auch das Bankensystem unter Druck setzt. Denn hinter der Preisexplosion verbirgt sich ein massives strukturelles Problem: Internationale Großbanken sitzen auf gigantischen ungedeckten Short-Positionen, die bei weiter steigenden Kursen existenzbedrohende Ausmaße annehmen könnten.
Die Fakten:
– Short-Positionen im Volumen von rund 4,4 Milliarden Unzen stehen im Feuer
– Die weltweite Jahresproduktion beträgt lediglich 800 Millionen Unzen
– Bei einem Preis um 90 US-Dollar summieren sich die potenziellen Verbindlichkeiten auf 390 Milliarden US-Dollar
– Dieser Betrag übersteigt die Marktkapitalisierung vieler Finanzinstitute
Physischer Markt entkoppelt sich
Besonders brisant: Der Preis für physisches Silber und die Notierungen im Papierhandel driften zunehmend auseinander. In China wird aktuell rund 103,90 US-Dollar je Unze für das echte Metall gezahlt – etwa 12 Prozent mehr als der offizielle Referenzpreis der London Bullion Market Association (LBMA).
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Diese Prämie signalisiert ein fundamentales Problem: Das Vertrauen schwindet, dass die an den Terminmärkten gehandelten Kontrakte tatsächlich durch physisches Material gedeckt sind. Strukturelle Angebotsdefizite und Engpässe am Londoner Markt verschärfen die Lage zusätzlich. Die Nachfrage nach realem Silber übersteigt offenbar deutlich das verfügbare Angebot zu den offiziell quotierten Preisen.
Vorsicht vor wichtigen Impulsen
Trotz der explosiven Aufwärtsbewegung nehmen Investoren aktuell eine abwartende Haltung ein. Der Blick richtet sich auf das Weltwirtschaftsforum in Davos, wo eine Rede von US-Präsident Donald Trump zu den globalen Handelsbeziehungen erwartet wird. Geopolitische Spannungen treiben Anleger traditionell in Edelmetalle wie Silber.
Die Gemengelage aus fundamentaler Angebotsknappheit, historisch überkauftem Markt und massiven Risiken aus ungedeckten Derivate-Positionen macht Silber zu einem der kritischsten Faktoren für die Stabilität der Finanzmärkte. Bei 94,41 US-Dollar notiert das Edelmetall nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch.
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