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Silber: Angriff auf Rekordhoch

Der Silberpreis erzielt starke Wochengewinne, angetrieben von Zinssenkungserwartungen und strukturellen Engpässen. Die Notierung nähert sich dem Jahreshoch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Tagesgewinn von über vier Prozent
  • Schwache US-Arbeitsmarktzahlen belasten den Dollar
  • Elon Musk warnt vor industrieller Angebotsknappheit
  • Kurs notiert nahe dem 52-Wochen-Hoch

US-Arbeitsmarktdaten haben am Freitag eine dynamische Kaufwelle ausgelöst und die leichten Konsolidierungstendenzen der Wochenmitte hinweggefegt. Während Tech-Milliardär Elon Musk vor einer fundamentalen Knappheit warnt, spielen die Märkte das Szenario sinkender Zinsen aggressiv durch. Steht das Edelmetall unmittelbar vor einem neuen Ausbruch?

  • Kurssprung: Tagesgewinn von 4,01 Prozent zum Wochenausklang.
  • Zinsfantasie: Schwache US-Jobdaten belasten den Dollar.
  • Warnung: Industrielle Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot.

Schwache US-Daten beflügeln Bullen

Der entscheidende Impuls für den jüngsten Schub kam vom US-Arbeitsmarktbericht für Dezember 2025. Mit lediglich 50.000 neu geschaffenen Stellen verfehlte die US-Wirtschaft die Erwartungen deutlich. Diese konjunkturelle Abkühlung erhöht den Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen weiter zu senken, um eine Rezession zu verhindern.

Niedrigere Zinsen schwächen den US-Dollar und steigern die Attraktivität zinsloser Anlagen. Die Marktreaktion fiel entsprechend deutlich aus: Der Silberpreis schoss am Freitag auf 79,77 US-Dollar nach oben. Damit wurden die kurzfristigen Belastungen durch das „Commodity Index Rebalancing“ zu Jahresbeginn ignoriert und die Käufer übernahmen wieder das Ruder.

Musk warnt vor Engpässen

Jenseits der Zins spekulationen stützt ein strukturelles Defizit die Notierungen. Elon Musk bezeichnete die Situation auf der Plattform X kürzlich als „nicht gut“ und verwies auf die Abhängigkeit der Industrie von physischem Silber. Insbesondere die Solar- und Elektroautoindustrie treibt die Nachfrage, während das Angebot durch Exportbeschränkungen wichtiger Förderländer limitiert bleibt.

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Diese fundamentale „Squeeze“-Gefahr sorgt dafür, dass Preiskorrekturen derzeit nur von kurzer Dauer sind. Analysten beobachten, dass Rücksetzer zügig von physischen Käufern genutzt werden, um Lagerbestände aufzufüllen. Auch Gold notiert weiterhin auf historisch hohem Niveau, wobei Silber durch seine industrielle Komponente und die höhere Volatilität zuletzt eine Outperformance zeigte.

Charttechnik: Entscheidung steht an

Die technische Ausgangslage ist nach dem starken Wochenschluss vielversprechend. Seit Jahresbeginn konnte das Edelmetall bereits um 10,38 Prozent zulegen. Der Kurs notiert aktuell nur noch rund 2,3 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 81,66 US-Dollar.

Für die kommende Handelswoche liegt der Fokus auf der Marke von 80 US-Dollar. Gelingt der nachhaltige Sprung über diese psychologische Hürde und das kurz darauf folgende Jahreshoch, wäre der Weg für eine weitere Rallye charttechnisch frei. Sollten Gewinnmitnahmen einsetzen, bietet der 50-Tage-Durchschnitt bei 64,64 US-Dollar eine massive Unterstützung im mittelfristigen Trend.

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