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Symbolbild, KI-generiert

Siemens: Tochter verdoppelt Cashflow-Prognose

Siemens Energy verdoppelt Cashflow-Prognose und hebt Gewinnziele an. Der Mutterkonzern profitiert vor seinen eigenen Quartalszahlen von der vollen Kasse.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Energietochter verdoppelt Cashflow-Prognose
  • Nettogewinn von vier Milliarden Euro erwartet
  • Smart Infrastructure mit vollen Auftragsbüchern
  • Kursstütze bei 230 Euro etabliert

Siemens Energy liefert den perfekten Steilpass für den Mutterkonzern. Die Tochtergesellschaft verdoppelt ihre Cashflow-Prognose und hebt die Gewinnziele massiv an. Für Siemens bedeutet das finanziellen Rückenwind kurz vor den eigenen Quartalszahlen.

Siemens Energy erwartet nun ein Umsatzwachstum von bis zu 16 Prozent. Der Nettogewinn soll rund vier Milliarden Euro erreichen. Der freie Cashflow steigt laut Prognose auf acht Milliarden Euro. Siemens hält weiterhin einen bedeutenden Anteil an dem Energieunternehmen. Die volle Kasse der Tochter stärkt somit direkt die Bilanz des Industriekonzerns. Analysten werten dies als wichtigen Stabilitätsanker.

Fokus auf das zweite Quartal

Im Mai präsentiert Siemens die Ergebnisse für das zweite Quartal. Im Zentrum stehen dabei zwei Kernbereiche. Die Sparte Smart Infrastructure profitiert vom globalen Stromnetzausbau. Auch neue Rechenzentren treiben hier die Nachfrage. Die Folge: Volle Auftragsbücher.

Parallel dazu rückt Digital Industries in den Blick. Die industrielle Automatisierung schwächelt kurzfristig. Experten von Goldman Sachs erwarten dennoch starkes Wachstum durch industrielle KI-Software. Der Vorstand treibt den Umbau zur „One Tech Company“ voran. Er will die großen Divisionen neu ordnen und den Konzern agiler machen. So plant Siemens, generative KI schneller in die Fertigung zu bringen.

Charttechnik und Analystenblick

Technisch betrachtet formiert sich ein klares Bild. Die Aktie ging am Freitag bei 243,10 Euro aus dem Handel. Nach unten sichert die Marke von 230 Euro den Kurs ab. Auf dem Weg nach oben wartet das Jahreshoch bei 261,55 Euro als zentraler Widerstand.

Banken wie RBC Capital Markets und Bernstein Research bleiben optimistisch. Sie verweisen auf die starken Margen im Kerngeschäft. Bricht der Kurs nachhaltig über den Widerstand aus, bestätigt das den Aufwärtstrend der vergangenen Monate.

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