Zum Jahresauftakt 2026 findet sich der Medizintechnik-Titel in einer kniffligen Lage wieder. Eingekeilt zwischen massiven charttechnischen Widerständen und der Unsicherheit über die Pläne des Mutterkonzerns, suchen Anleger nach Orientierung. Gelingt im Januar der Ausbruch über wichtige Hürden oder drückt die Angst vor einem Aktien-Überhang den Kurs zurück in Richtung der Tiefs?
Charttechnik als Bremsklotz
Der Blick auf den Chart offenbart die unmittelbaren Barrieren: Mit einem Schlusskurs von rund 44,60 Euro notiert das Papier knapp unter der entscheidenden 50-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell im Bereich zwischen 45,30 und 45,80 Euro und fungiert als massiver Deckel. Solange dieser Bereich nicht dynamisch überwunden wird, bleibt der kurzfristige Trend neutral bis negativ.
Auch mittelfristig fehlt ein klares Signal. Die 200-Tage-Linie bei etwa 46,40 Euro verstärkt die Widerstandszone nach oben zusätzlich. Nach unten bietet der Bereich um 41 Euro zwar Halt, doch das Ergebnis ist eine klassische Pattsituation. Die Aktie wirkt zwischen diesen Marken förmlich eingemauert und sucht nach einem Impuls.
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Belastungsfaktor Spin-off
Neben der reinen Kurstechnik drückt vor allem die Strategie des Mutterkonzerns Siemens AG auf die Stimmung. Die geplante Weiterreichung von rund 30 Prozent der Healthineers-Anteile direkt an die Siemens-Aktionäre sorgt für Nervosität. Marktteilnehmer befürchten einen sogenannten „Flowback“-Effekt: Viele Siemens-Aktionäre könnten die eingebuchten Papiere zeitnah verkaufen, was zu einem erheblichen Angebotsüberhang führen würde.
Erschwerend kommen die fundamentalen Aussichten für das neue Geschäftsjahr hinzu. Das Management warnte zuletzt vor belastenden Währungseffekten und möglichen Zöllen, die die Margen unter Druck setzen könnten. Diese Gemengelage spaltet auch die Analysten: Während die Deutsche Bank das Kursziel auf 46 Euro senkte und kaum noch Luft nach oben sieht, halten optimistischere Häuser wie Barclays weiterhin an Zielen jenseits der 60 Euro fest.
Für Anleger liegt der Fokus in den ersten Januartagen nun zwingend auf der Zone um 45,80 Euro. Erst ein nachhaltiger Sprung über diesen Widerstand würde das charttechnische Bild aufhellen und den Weg für eine Erholung ebnen. Scheitert der Ausbruch, droht ein erneuter Test der Unterstützungszone bei 41 Euro.
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