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Symbolbild, KI-generiert

Siemens Healthineers Aktie: 70.000 Euro für PREVENTwin

Siemens Healthineers baut Forschung und Fertigung international aus, während die Aktie trotz neuer Projekte um 1,8 Prozent auf 38,23 Euro sank.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Siebtes Forschungszentrum weltweit eröffnet
  • KI und Cybersicherheit im Fokus
  • 70.000 Euro für Brustkrebsforschung
  • 43,6 Millionen US-Dollar für Rockford

Neues Forschungszentrum in der Slowakei

Siemens Healthineers treibt die technologische Neuausrichtung voran. Es ist die siebte Einrichtung dieser Art im weltweiten Netzwerk des Konzerns. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen künstliche Intelligenz für klinische Anwendungen, Cybersicherheit für Medizingeräte sowie künftige Quantentechnologien.

Mit diesem Schritt stärkt das Unternehmen seine europäische Forschungs- und Entwicklungsbasis nachhaltig. In den slowakischen Städten Bratislava, Žilina und Košice beschäftigt der Konzern bereits über 900 Spezialisten im IT- und Entwicklungsbereich. Vor rund zwei Wochen hatte Siemens Healthineers zudem neue KI-gestützte Technologien vorgestellt. Der neue Standort soll solche Lösungen nun schneller in die klinische Praxis überführen.

Vorsorgeprojekte und Ausbau der Fertigung

Neben der reinen Technologieentwicklung engagiert sich der Konzern auch in der klinischen Vorsorgeforschung. Über die Siemens-Foundation for Sustainable Healthcare unterstützt das Unternehmen das Projekt PREVENTwin am Uniklinikum Erlangen mit einer Förderung von 70.000 Euro. Die zweijährige Forschungsarbeit unter Leitung von Hanna Hübner nutzt digitale Zwillinge zur individuellen Bestimmung von Brustkrebsrisiken.

Gleichzeitig erweitert Siemens Healthineers seine industrielle Halbleiterproduktion.

Der Reinraum umfasst 9.500 Quadratmeter und soll die bestehende Fertigung in Japan entlasten, die an ihren Kapazitätsgrenzen arbeitet. Auch in den USA baut der Konzern aus: Am Standort Rockford fließen 43,6 Millionen US-Dollar in die Erweiterung der dortigen Kapazitäten.

Aktie bleibt trotz Expansionsschritten im Minus

An den Finanzmärkten sorgten die jüngsten Expansionsmeldungen für wenig Euphorie. Die Aktie von Siemens Healthineers ging am gestrigen Mittwoch mit einem Abschlag von 1,8 Prozent bei 38,23 Euro aus dem Handel.

Trotz der operativen Weichenstellungen und des weltweiten Ausbaus von Fertigung und Softwareentwicklung agieren die Anleger im aktuellen Marktumfeld weiterhin zurückhaltend.

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