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Symbolbild, KI-generiert

Siemens Energy Aktie: Siemens Gamesa schreibt wieder Gewinn

Siemens Energy meldet im dritten Quartal mehr Aufträge und Umsatz. Zudem erzielt Siemens Gamesa wieder einen positiven Quartalsgewinn.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie steigt um 3,5 Prozent
  • Auftragseingang erreicht 17,9 Milliarden Euro
  • Siemens Gamesa schreibt wieder Quartalsgewinn
  • Netzauftrag umfasst rund 2,5 Milliarden Euro

Siemens Energy zieht heute an der DAX-Spitze vorbei an fast allen Werten des Leitindex. Am Donnerstag notiert die Aktie bei 141,60 Euro und legt damit 3,5 Prozent zu.

Im dritten Quartal verbuchte Siemens Energy einen Auftragseingang von 17,9 Milliarden Euro – ein Bestwert. Der Auftragsbestand kletterte auf 162 Milliarden Euro, der Umsatz stieg um 18,5 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Sondereffekten erreichte 1,62 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Die Windkraftsparte Siemens Gamesa schrieb erstmals seit 2022 wieder einen positiven Quartalsgewinn. Nach Jahren der Verlustsorgen ist das ein Signal, dass die Sanierung der Sparte greift.

Am Kapitalmarkt kommt das Zahlenwerk gut an. Der Kurs bewegte sich zeitweise über die Marke von 141,95 Euro, die charttechnisch als entscheidende Schwelle für einen neuen Rallyimpuls gilt. Zuvor hatte die Aktie eine Unterstützungszone getestet und sich davon erholt. Mit dem heutigen Sprung nähert sich das Papier nun wieder deutlicher seinem 50-Tage-Durchschnitt von 149,20 Euro, von dem es zuvor 5,1 Prozent entfernt notierte.

Analysten bleiben zuversichtlich

Auch am breiteren Analystenkonsens hat sich mit den Zahlen wenig geändert – die Erwartungshaltung bleibt insgesamt positiv, gestützt durch das Rekordquartal und den wachsenden Auftragsbestand.

Neuer Großauftrag aus Rostock

Parallel zu den Quartalszahlen sorgt ein weiteres Geschäft für positive Schlagzeilen. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat einen zweiten milliardenschweren Auftrag für eine Offshore-Windstrom-Konverterplattform an das Rostocker Joint Venture NSORe vergeben, an dem die Neptun Werft, die Meyer Werft und Smulders beteiligt sind.

Siemens Energy liefert für dieses Projekt die Hochspannungskomponenten. Der NSORe-Anteil an beiden Konverteranlagen zusammen beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro, in Rostock sollen dadurch bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Plattform mit Abmessungen von 90 mal 50 mal 60 Metern soll in der Nordsee, rund 200 Kilometer westlich von Sylt, installiert werden. Die Inbetriebnahme der Anbindung „North Sea Connector 2“ ist bis Ende 2034 geplant.

Für Siemens Energy ist der Auftrag ein weiterer Baustein im Netzgeschäft, das neben der Energieerzeugung zunehmend zum zweiten tragenden Standbein des Konzerns wird. In Kombination mit dem starken Quartalsergebnis liefert die Nachricht damit gleich zwei Argumente für die heutige Kursbewegung: operative Stärke im laufenden Geschäft und sichtbare Visibilität bei künftigen Erlösen aus dem Netzausbau.

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