Siemens Energy hat am Montag weitere Käufe im Rahmen seines Aktienrückkaufs gemeldet. Vom 26. Oktober bis einschließlich 1. November erwarb das Unternehmen 1.337.076 eigene Aktien.
Damit belief sich die Gesamtzahl der seit dem 24. September bis einschließlich 1. November zurückgekauften Aktien auf 5.850.308. Die Pflichtmitteilung dokumentiert die bereits abgeschlossenen Käufe innerhalb des Programms.
Kursanstieg im schwachen Marktumfeld
Heute legt die Aktie um 3,4% zu. Reuters berichtete über den Anstieg im europäischen Handel vor dem Hintergrund des weltweiten KI-Ausverkaufs. Einen unternehmensspezifischen Auslöser für die Aufwärtsbewegung nannte die Nachrichtenagentur nicht.
Bereits gestern bestätigte UBS die Kaufempfehlung für Siemens Energy mit einem Kursziel von 210 Euro. Analyst Christopher Leonard hielt die jüngsten Kursverluste für nicht gerechtfertigt.
Investition und internationale Projekte
Siemens Energy sagte am 30. Oktober eine anfängliche Investition von £20 Millionen für Camlin zu. Die Camlin Group kündigte zugleich mehr als 100 neue hochwertige Arbeitsplätze in Nordirland an.
Ebenfalls am 30. Oktober meldete Transition Industries den Abschluss eines definitiven EPC-Vertrags mit Siemens Energy und Techint E&C. Gegenstand ist eine Elektrolyseanlage mit rund 210 MW für das Pacifico-Mexinol-Projekt in Sinaloa, Mexiko.
Hinzu kommt eine am 30. Oktober unterzeichnete Kooperationsvereinbarung mit Japans Wirtschaftsministerium METI. Sie umfasst schwimmende Offshore-Windkraft, Lieferketten und Ausbildung. Siemens Energy kündigte außerdem seinen ersten strategischen Betriebs- und Wartungsstützpunkt in Asien in Hokkaido an.
Am 11. November veröffentlicht Siemens Energy die Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026. Die Veröffentlichung ist für 07:00 Uhr vorgesehen; die Bilanzpressekonferenz folgt um 08:00 Uhr.
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