Startseite » Erneuerbare Energien » Siemens Energy Aktie: North Sea Connector 2 bis 2034

Siemens Energy Aktie: North Sea Connector 2 bis 2034

Siemens Energy erhält Zuschlag für Nordsee-Konverter North Sea Connector 2. Das Projekt sichert über 500 Arbeitsplätze und stärkt das Netzgeschäft bis 2034.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zuschlag für Nordsee-Konverter-Projekt
  • Über 500 neue Arbeitsplätze geplant
  • Aktie steigt rund zwei Prozent
  • Netzgeschäft profitiert von Energiewende

Siemens Energy baut sein Geschäft mit Offshore-Netzanbindungen weiter aus. Gemeinsam mit Neptun Smulders Offshore Renewables (NSORe) hatte das Unternehmen im Juni den Zuschlag für ein Konverter-System namens North Sea Connector 2 erhalten. Der Auftrag unterstreicht die Rolle des Konzerns bei der Anbindung von Offshore-Windparks an das deutsche Stromnetz.

Onshore-Konverter bei Schwerin, Offshore-Station vor Sylt

Das Projekt sieht einen Onshore-Konverter bei Mühlenbeck nahe Schwerin sowie eine Offshore-Konverterplattform rund 200 Kilometer westlich von Sylt vor. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2034 geplant. Mit dem Vorhaben sollen mehr als 500 neue Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Solche Konverterprojekte zählen zu den langfristig wirkenden Aufträgen im Netzgeschäft, deren Umsatzwirkung sich über Jahre erstreckt.

Der Auftrag reiht sich in eine Serie positiver Nachrichten für Siemens Energy ein. Am Markt richtet sich der Blick derzeit ohnehin stark auf das Unternehmen: Am heutigen Montag zählt die Aktie zu den Gewinnern im DAX, gestützt von einer generellen Erholung KI-naher Werte, nachdem Anthropic von deutlich gestiegenen Umsätzen berichtet hatte. Auch Halbleiterwerte wie Infineon oder Siltronic profitierten davon.

Kurs nähert sich wieder dem Juli-Niveau

Die Aktie von Siemens Energy stieg im Tagesverlauf um rund 2 Prozent und erreichte damit ein Niveau, das zuletzt Anfang Juli erreicht wurde. Mit aktuell 164,94 Euro bleibt das Papier zwar rund 16 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 195,38 Euro aus dem April, hat sich seit dem Jahrestief im September vergangenen Jahres jedoch fast verdoppelt.

Die Rekord-Quartalszahlen vom vergangenen Mittwoch, die zuletzt für Aufmerksamkeit sorgten, wirken damit weiter nach – die Aktie legte seither um gut ein Prozent zu.

Analysten sehen im Konzern nach eigenen Angaben weiteres Potenzial, ohne dass dabei neue konkrete Kursziele genannt wurden. Der jüngste Netzauftrag fügt sich in dieses Bild: Er zeigt, dass Siemens Energy neben dem margenstarken Gasturbinengeschäft auch im Bereich der Übertragungstechnik für Offshore-Windenergie weiterhin gefragt ist – ein Segment, das von der Energiewende in Deutschland und dem Ausbau der Nordsee-Windparks strukturell profitiert.

Langfristprojekt mit Signalwirkung

Für Anleger ist der North-Sea-Connector-Auftrag weniger ein kurzfristiger Kurstreiber als vielmehr ein Beleg für die Auftragsqualität im Netzgeschäft. Projekte mit einer Laufzeit bis 2034 liefern Planungssicherheit über viele Jahre und stärken den ohnehin schon umfangreichen Auftragsbestand des Konzerns.

Zusammen mit der positiven Grundstimmung für Industriewerte im DAX, die zuletzt von starken Auftragseingängen in der deutschen Elektroindustrie getragen wurde, ergibt sich für Siemens Energy ein Umfeld, das sowohl operative als auch konjunkturelle Rückenwinde bietet.

Anzeige

Siemens Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens Energy-Analyse vom 17. August liefert die Antwort:

Die neusten Siemens Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Siemens Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Siemens Energy

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.