Die Bank of America setzt ein starkes Zeichen. Die Analysten heben ihr Kursziel für Siemens Energy auf 250 Euro an. Das verspricht ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Aktie hat zuletzt eine Atempause eingelegt. Das fundamentale Geschäft brummt indes weiter.
KI-Boom füllt die Auftragsbücher
Zwei globale Trends beflügeln den Konzern. Der Umbau der Stromnetze erfordert neue Technik. Parallel dazu verschlingt der Ausbau der KI-Infrastruktur riesige Strommengen. Rechenzentren brauchen eine extrem stabile Versorgung. Die Nachfrage nach Gasturbinen und Transformatoren steigt massiv. Die Folge: Liefertermine für große Turbinen reichen bereits bis in das Jahr 2030. Das sorgt für enorme Planungssicherheit. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt ein Rekordniveau von rund 146 Milliarden Euro.
Angehobene Prognose
Das Management hat die Ziele für das laufende Geschäftsjahr kürzlich nach oben korrigiert. Der Konzern erwartet nun ein Umsatzwachstum von bis zu 16 Prozent. Die operative Gewinnmarge soll ebenfalls steigen. Als Jahresüberschuss plant Siemens Energy rund vier Milliarden Euro ein.
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Ein Sorgenkind macht derweil echte Fortschritte. Die Windkrafttochter Siemens Gamesa reduzierte ihren Verlust deutlich auf 44 Millionen Euro. Die Gewinnschwelle rückt in greifbare Nähe. Ferner baut der Konzern seine internationale Präsenz aus. Neue Kooperationen in Angola stärken das Geschäft mit Gas- und Energielösungen.
Konsolidierung nach Rekordlauf
An der Börse notiert das Papier aktuell bei 175,42 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von fast 43 Prozent auf der Kurstafel. Ende April markierte die Aktie ein Allzeithoch bei 188 Euro. Seitdem haben Anleger Gewinne mitgenommen. Die Bank of America wertet diese Abkühlung als Einstiegschance. Die Analysten sehen im Vergleich zur Konkurrenz noch deutliches Steigerungspotenzial beim Gewinn.
Am 12. Mai 2026 legt Siemens Energy den Halbjahresbericht vor. Dann muss der Konzern beweisen, dass die starken vorläufigen Zahlen halten. Besonders die Margen im Bereich Grid Technologies stehen dabei im Fokus.
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