Siemens Energy macht ernst bei der Kurspflege und sammelt im großen Stil eigene Papiere am Markt ein. Flankiert wird diese Kapitalmaßnahme von einer deutlichen Hochstufung durch die DZ Bank, die ihr Kursziel drastisch nach oben anpasst. Diese Kombination aus unternehmerischem Handeln und frischem Analysten-Optimismus liefert dem Titel nach einer jüngsten Schwächephase spürbaren Halt.
Der Rückkauf läuft auf Hochtouren
Allein in der vergangenen Woche erwarb der Energietechnikkonzern rund 1,85 Millionen eigene Anteilscheine. Damit wächst das Volumen der seit Anfang März laufenden ersten Tranche auf knapp 4,3 Millionen zurückgekaufte Papiere an. Das Unternehmen nutzt dafür Kursniveaus im Bereich um 150 Euro. Bis September 2026 sollen im Rahmen dieses ersten Schrittes bis zu zwei Milliarden Euro in die Aktie fließen. Langfristig plant das Management sogar Rückkäufe im Wert von bis zu sechs Milliarden Euro bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028.
Analystenlob und pralle Auftragsbücher
Parallel zu den Stützungskäufen hellt sich die Stimmung der Marktbeobachter auf. Analyst Alexander Hauenstein von der DZ Bank strich seine bisherige Verkaufsempfehlung und hob das Kursziel massiv von 74 auf 128 Euro an. Als Treiber für diese Neubewertung sieht der Experte die anhaltend hohe Nachfrage nach Gasturbinen sowie die langsame Rückkehr der krisengeplagten Windkrafttochter Gamesa an den Markt.
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Die fundamentale Basis für dieses Vertrauen lieferte bereits das erste Quartal. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 746 Millionen Euro demonstrierte der Konzern eine robuste operative Entwicklung. Entsprechend griffen Anleger am Montag wieder zu und schickten den Titel mit einem Schlusskurs von 149,05 Euro aus dem Handel. Auf Jahressicht verbucht das Papier damit ein starkes Plus von über 21 Prozent.
Der nächste Meilenstein
Ein strukturelles Thema bleibt indes die komplexe Restrukturierung bei Gamesa. Qualitätsprobleme im Onshore-Bereich bremsen die Entwicklung weiterhin, auch wenn der Vorstand bis 2028 Margen von 14 bis 16 Prozent anpeilt. Der nächste konkrete Termin für Investoren datiert auf den 11. Mai 2026. An diesem Tag präsentiert Siemens Energy die Zahlen zum zweiten Quartal und wird detaillierte Einblicke in die aktuelle Margenentwicklung der Windkraftsparte geben.
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