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Siemens Energy Aktie: Gewinn springt 60 Prozent

Siemens Energy überzeugt mit Gewinnsprung und optimistischer Prognose. Die Windtochter Gamesa reduziert Verluste, während Analysten die Kursziele anheben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gewinn steigt um 60 Prozent
  • Auftragseingang übertrifft Erwartungen
  • Gamesa-Verlust schrumpft deutlich
  • Aktienrückkauf von bis zu sechs Milliarden Euro

Starker Auftragseingang, angehobene Prognosen und ein schrumpfender Verlust bei der Krisentochter. Siemens Energy liefert im zweiten Quartal handfeste Argumente für Optimisten. Nach einem Rücksetzer vom Rekordhoch greifen Anleger wieder zu.

Der Gewinn nach Steuern sprang im Jahresvergleich um 60 Prozent auf 835 Millionen Euro. Auch der Umsatz legte auf vergleichbarer Basis spürbar zu und erreichte gut zehn Milliarden Euro. Besonders der Auftragseingang überraschte positiv. Mit 17,7 Milliarden Euro übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich.

Gamesa erholt sich, Vorstand hebt Ziele an

Ein wesentlicher Treiber der guten Stimmung ist die Windkrafttochter Siemens Gamesa. Der operative Verlust der Sparte schrumpfte auf 44 Millionen Euro. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Gamesa im Schlussquartal die Gewinnschwelle erreichen könnte. Parallel dazu schraubt das Management die Jahresprognose für den Gesamtkonzern nach oben. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Siemens Energy nun einen Nettogewinn von rund vier Milliarden Euro.

Hinzu kommen geplante Maßnahmen zur Aktionärsvergütung. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 plant das Unternehmen, eigene Aktien im Wert von bis zu sechs Milliarden Euro zurückzukaufen. Analysten rechnen obendrein mit einer deutlich höheren Dividende von 1,84 Euro je Aktie.

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Volle Auftragsbücher stützen Kursziele

Operativ profitiert der Konzern weiterhin vom florierenden Netzgeschäft und den Gasturbinen. Um die Lieferketten in diesem Bereich abzusichern, verlängerte Siemens Energy einen Liefervertrag für Kupferkomponenten mit der ASTA Energy Solutions AG vorzeitig bis 2032. Das sorgt für Planungssicherheit beim Abarbeiten des Rekord-Auftragsbestands von 154 Milliarden Euro.

Die hohe Visibilität künftiger Umsätze ruft Analysten auf den Plan. Mehrere Investmentbanken haben ihre Kursziele nach den Zahlen nachgeschärft:

  • J.P. Morgan: 225 Euro
  • Jefferies: 215 Euro (Einstufung „Buy“)
  • Goldman Sachs: 212 Euro

An der Börse honoriert der Markt die operative Entwicklung. Am Mittwoch klettert die Aktie auf 172,44 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursgewinn damit auf über vierzig Prozent. Aus technischer Sicht dient der gleitende 50-Tage-Durchschnitt aktuell als solide Unterstützung. Die nächsten fundamentalen Datenpunkte liefert der Konzern am 5. August 2026 mit den Ergebnissen für das dritte Quartal.

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